Entdecken Sie in kleinen Reisegruppen die schönsten Reiseziele!
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Cuba ist mehr als Sonne, Salsa und Sozialismus: Es hat viele Gesichter, die für uns oft überraschend waren: • Die Landschaft, so abwechselnd von der Dornstrauchsavanne, über das Weide- und Bauernland bis zum Regenwald und zum Sandstrand. • Die Menschen so aufgeschlossen, kontaktfreudig, selbstbewusst und mit anmutiger Eleganz trotz einfacher Lebensführung durch die Verhältnisse im Land. • Die Musik mit ihrer unterschiedlichen Herkunft und den verschiedenen Instrumenten und der Tanz, denen wir täglich begegnen konnten, die ein Lebenselexier der Cubaner ausmachen. • Die Flora und Fauna: Ananas, Tabak, Papaya, Maniok….Wir konnten diese Nutzpflanzen v.a. im Tal von Vinales kennen lernen und auch ihre Verarbeitung. Verschiedene Baumarten, Blütenpflanzen und die landwirtschaftliche Nutzung konnten wir bei der Exkursion in der Sierra Maestra sehen. • Überrascht waren wir beim Verkehr, dass doch so viele Pferdekutschen und –karren im Einsatz waren. Fahrräder und sehr unterschiedliche Taxen von der Rikscha über das Coco-Taxi bis zum Oldtimer waren im Einsatz. Der öffentliche Nahverkehr mit überfüllten Haltestellen und umgebauten Lastwagen als Omnibusse scheint ein Problem zu sein. Interessant fanden wir auch die Geschichte (Sklaverei, span. Kolionalzeit, US-amerikan. Abhängigkeit, Revolution, Handelsembargo), wobei wir die Verherrlichung des Kampfes durch Waffen, Uniformen, Fotos und Orden nicht teilen konnten (z.B. Moncada-Kaserne). Überrascht waren wir vom geringen (offensichtlichen) Polizeiaufgebot, der Bewegungsfreiheit der Touristen bis zur Fotografiermöglichkeit bei der Beerdigung eines Revolutions-Generals auf dem Friedhof Colon, der Offenheit der Menschen und ihrer Unsicherheit vor der Zukunft nach den Castros. Sie sehnen sich natürlich nach mehr Wohlstand, aber nicht in der Abhängigkeit der USA. Die USA werden nach unserer Meinung das Embargo unter dem wachsenden Einfluss der Chinesen bald fallen lassen müssen, auch wenn der Druck auf die US-Regierung von Miami (Exilkubaner) noch groß ist. Bedrückt hat uns natürlich das „einfache Leben“ der Cubaner mit dem schwachen Angebot in den Pesoläden und die Zweitwährung CUC, die es nur dem Touristen und Kubanern mit Auslands-Verwandten ermöglicht, alles zu bekommen. Insgesamt teilen wir die Aussage eines Schriftstellers. „Kuba ist kein Land, es ist ein Lebewesen“. |
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