Aktuelle Information zu Regenfällen und Überschwemmungen in Peru

Aufgrund heftiger Regenfälle, denen sich einige Landesteile in Peru aktuell durch das El Niño-Phänomen ausgesetzt sehen, kommt es derzeit zu verheerenden Überschwemmungen und Erdrutschen, insbesondere im Norden des Landes. Hierzu haben uns die folgenden Informationen erreicht:

Die touristische Route im Süden des Landes, darunter Cusco, Machu Picchu und das Heilige Tal, Arequipa, Colca Canyon, Puno, Titikakasee und Madre Dios, ist nicht betroffen, ebenso wenig wie die nordöstlichen Landesteile mit San Martín, Amazonas und Loreto. In den Hotels, touristischen Einrichtungen, Flughäfen und Sehenswürdigkeiten in diesen Regionen findet touristischer Normalbetrieb statt.
 
Auch die Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt Lima sind geöffnet und können regulär besucht werden.
 
Die Nordregion, darunter die Moche-Route in La Libertad und Lambayeque, die Strände in Piura und Tumbes sowie die Bergregion Áncash sind von den Regenfällen betroffen. Die Regierung arbeitet gemeinsam mit der Bevölkerung daran, die Geschädigten zu unterstützen, die Straßen zu reparieren und zukünftige Unfälle zu vermeiden.

Reisenden im Land stehen die Informationsstellen iPeru rund um die Uhr telefonisch unter (01) 574-8000 und per E-Mail unter iperu@promperu.gob.pe zur Verfügung.

Quelle: 2017 PromPerú c/o fame creative lab

Weitere Informationen finden Sie auch tagesaktuell auf der Webseite des Auswärtigen Amts.

 

 

avenTOURa lässt seine Reiseleiter zu interkulturellen Lehrern ausbilden

Ende September haben wir von avenTOURa 15 unserer deutschsprachigen kubanischen Reiseleiter in einem „Interkulturellen MotivationsSeminar für Tour Guides“ schulen lassen. Nach erfolgreichem Abschluss des sechstägigen Seminars in Havanna erhielten die Teilnehmer das Zertifikat "Interkultureller Lehrer. Basic", das vom Studienkreis für Tourismus und Entwicklung e.V. und vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung ausgestellt wird. Mit dem Zertifikat bekommen die bereits ausgebildeten Reiseleiter die zusätzliche Kompetenz, den Touristen Verständnis für ihr Land und seine Menschen zu vermitteln. So werden den Reisenden nicht nur landeskundliche Fakten präsentiert, sondern gezielte Einblicke in das Leben und die Kultur der Einheimischen gewährt.

Neben der Rollenbestimmung des Tour Guides als Brückenbauer zwischen den Kulturen wurde auf die Erwartungen und Verhaltensweisen von Touristen, die Inhalte und Methoden der Kulturvermittlung sowie auf generelle Themen wie den Tourismus, seine Entwicklung, die Innen- und Außenpolitik näher eingegangen.

In Übungen mit Themenschwerpunkten unter Praxisbedingungen erprobten die Reiseleiter ihr neu erworbenes Wissen. Dabei aufgenommene Videos wurden hinterher gemeinsam ausgewertet. So führte beispielsweise einer der Teilnehmer seine Reisegäste zum Thema Religion an besonders mystische Orte. Eine andere Teilnehmerin zeigte ihrer Gruppe, wie und wo die Kubaner mit den ihnen zugeteilten Bezugsscheinen ihre Lebensmittel kaufen können.

Eine Herausforderung war auch das Thema der außenpolitischen Beziehungen zwischen Kuba und den USA. „Ein zentrales Element einer jeden avenTOURa-Reise sind die Begegnungen mit der lokalen Bevölkerung“, erläutert Gerd Deininger, Geschäftsführer von avenTOURa. „Unsere Reiseleiter sollen auch das Verständnis zwischen den Kulturen fördern und werden hierfür ganz gezielt geschult“.

Unter Leitung der Trainer Dr. Mehmet Gökhan Tuncer und Dr. Dietmar Quist vom Studienkreis für Tourismus und Entwicklung e.V. wurden bereits zum 4. Mal Reiseleiter von avenTOURa entsprechend weitergebildet.