50er Jahre "Chic" in Vedado


Wandert man vom Paseo runter zum Malecón, so erblickt man wunderschöne renovierte Villen und Gärten, hier und da noch eine Baustelle, die auch die letzte Hurrikan-Ruine zu einem Blickfänger umgestaltet. Nur ein Gebäude in Form eines Hochhauses passt irgendwie nicht wirklich in diese kolonialen Prachtbauten. Doch der Schein trügt: Kaum zu glauben, was sich in diesem Betonklotz verbirgt...

Sobald man vom Paseo aus am Horizont den Atlantik erblickt, streift das Auge zur Rechten zunächst das eindrucksvolle Cohiba Hotel. Wenige Meter dahinter klatscht das Auge dann auf einen Hochhausblock in dem sich jedoch ein ganz besonderes Hotel verborgen hält. Die Architektur des Gebäudes ist genauso nichts sagend wie der Name: Riviera. Fasst man sich aber ein Herz und schaut sich diesen Betonklotz mal von innen an, trifft einen der Schlag in Form einer Überraschung! Wer erwartet denn so was? Von außen „Pfui“ und von Innen „Hui“. Der Innenausstatter der Lobby verdient einen Kunstpreis!

Es gibt unzählige Skulpturen versteckt in jeder Ecke der Lobby. Man könnte fast meinen, dass man im Kunstmuseum stünde. Ein lichtdurchfluteter Raum mit Meerblick und Panorama Bar. Man sitzt sozusagen direkt am Malecón. Wegen der erhöhten Lage schaut man über die Straße hinweg, als gäbe es sie gar nicht. Dort einen Kaffee zu trinken ist schon etwas Besonderes. Vor allem bei Regen ist es sehr annehmlich und man kann vom Trockenen hinaus aufs Meer schauen.

Wenn man durch die Lobby schreitet, erinnert es sehr an ein Schloss in dem man sich zum Ball verabredete, wenn man aus Gutem Hause war. Man schwebt ständig zwischen Kolonialgeschichte und 20. Jahrhundert hin und her. Aus welcher Epoche die Hotelzimmer stammen, vermag ich nicht zu sagen und garantiere für gar nichts. Aber ein Streifzug durch die Hotellobby macht auf alle Fälle Spaß.

Auch das Riviera hat eine interessante Geschichte und eine Ahnentafel. Bilder des Hotelbetriebes aus Zeiten vor, während und nach der Revolution sind sehr interessant. Hier fanden ebenfalls, wie im Hotel National, einige Berühmtheiten ihre Schlafstätte und Spielstätte. Ein riesiges Casino hatte hier seinen Standort.

Am Ende der Lobby entdeckte ich noch einen kleinen Garten, der sicher nicht mit Schönheit beeindruckt sondern mit einer Klasse Aussicht und frischer Meeresluft. Über den dahinter gelegenen Poolbereich will ich lieber schweigen…er ähnelt der Außenansicht des Hotels wie ein Zwilling dem anderen. Kuba ist halt ein Land der extremen Gegensätze, das Hotel Riviera ist das beste Beispiel dafür.

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Sobald man vom Paseo aus am Horizont den Atlantik erblickt, streift das Auge zur Rechten zunächst das eindrucksvolle Cohiba Hotel. Wenige Meter dahinter klatscht das Auge dann auf einen Hochhausblock in dem sich jedoch ein ganz besonderes Hotel verborgen hält. Die Architektur des Gebäudes ist genauso nichts sagend wie der Name: Riviera. Fasst man sich aber ein Herz und schaut sich diesen Betonklotz mal von innen an, trifft einen der Schlag in Form einer Überraschung! Wer erwartet denn so was? Von außen „Pfui“ und von Innen „Hui“. Der Innenausstatter der Lobby verdient einen Kunstpreis!

Es gibt unzählige Skulpturen versteckt in jeder Ecke der Lobby. Man könnte fast meinen, dass man im Kunstmuseum stünde. Ein lichtdurchfluteter Raum mit Meerblick und Panorama Bar. Man sitzt sozusagen direkt am Malecón. Wegen der erhöhten Lage schaut man über die Straße hinweg, als gäbe es sie gar nicht. Dort einen Kaffee zu trinken ist schon etwas Besonderes. Vor allem bei Regen ist es sehr annehmlich und man kann vom Trockenen hinaus aufs Meer schauen.

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Am Ende der Lobby entdeckte ich noch einen kleinen Garten, der sicher nicht mit Schönheit beeindruckt sondern mit einer Klasse Aussicht und frischer Meeresluft. Über den dahinter gelegenen Poolbereich will ich lieber schweigen…er ähnelt der Außenansicht des Hotels wie ein Zwilling dem anderen. Kuba ist halt ein Land der extremen Gegensätze, das Hotel Riviera ist das beste Beispiel dafür.

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