Das Hotel Nacional in Havanna


Aus einem ehemaligen Bataillon entstand in den 30er-Jahren ein beeindruckendes Bauwerk, das bis heute als das Wahrzeichen Havannas gilt: Das Hotel Nacional

In Havanna, der Hauptstadt Kubas, entdeckt man immer wieder etwas Interessantes. Ursprünglich thronte auf einem Fels (in der Brandung) ein Kanonen Bataillon. Von hier aus verteidigten die europäischen Eroberer „Ihr“ Havanna. Die alten Kanonen im Garten des Hotel Nacional zeugen noch von dieser Zeit. 1930 machten sich amerikanische Architekten an die Arbeit. Das Resultat ist immer noch Beeindruckend und das Wahrzeichen von Havanna. Protzig, mächtig und mit dem schönsten Garten der Stadt.

Während man leichtfüßig durch die Eingangshalle schreitet, atmen man die schwere Luft vergangener Zeiten. Ein jeder der Rang und Namen hatte, war hier! In Zeiten der Amerikanischen Herrschaft unter Batista gaben sich die Mafiabosse die Klinke in die Hand. Schauspieler, Sänger, Models – alle kamen und verhalfen dem Hotel zu einem Flair das wohl einmalig auf Kuba ist. Auch nach der Revolution kamen noch viele berühmte Gäste. Für den Besuch des damaligen US-Präsidenten Obama wurde 2016 das Hotel geräumt. Allerdings wusste niemand, ob Barack Obama tatsächlich im Hotel Nacional übernachtet hatte oder ob alles nur ein eine falsche Fährte war.

Das Hotel Nacional

Aussicht vom Hotelgarten auf das Meer

Die mächtige Eingangshalle

Aussicht vom Hotelgarten auf das Meer

Wunderschöne Gartenanlage

Der Garten und seine Aussicht sind traumhaft. Nirgends in Habana ist man dem Meer so nahe und doch sitzt man im Garten gegenüber. Der Blick von der Terrasse über den gesamten Malecon ist ein Erlebnis: die Farben der Häuser, das Lichtspiel der Sonne und am Abend ein Lichtermeer. Es kommen auch viele Kubaner her, spazieren durch den Garten und, wenn das Geld nicht all zu knapp ist, trinkt man noch etwas während man den Ausblick genießt. Die stolzen Preise sind mit Sicherheit auch noch aus Amerikanischen Zeiten. Diese Aussicht kostet schon einiges.

Verpassen Sie bloß nicht den Sonnenuntergang, wenn Sie schon mal da sind. Auch wenn man in Havanna wohnt, begeistert diese Aussicht immer wieder!

Während der Kaffeepause kann man schon mal von einem neugierigen Pfau überrascht werden. Die Haustiere stolzieren, genau wie damals die oberen Zehntausend, durch den Garten und warten am Tisch auf die Bedienung.

Inzwischen ist das Hotel ein gewollter Ort für Geschäftsleute aller Welt geworden. Die Berühmtheiten werden weniger, dafür gibt es mehr Konferenzen. Während man genüsslich an seinem Kaffee nippt, kann es schon vorkommen, dass plötzlich eine Gruppe Chinesen, Koreaner, Kanadier, Afrikaner oder Südamerikaner mit Schlipps und Kragen am Nachbartisch platznimmt. Die Bestellung ist natürlich vorhersehbar: Mojito's und Zigarren. Man lässt es sich gut gehen auf Kuba.

Neugierige Haustiere im Hotel-Café

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