Reisebericht: Dominikanische Republik Rundreise

Dominikanische Republik – Insel der Superlative


Auf Ihrer 15-tägigen Rundreise durch die Dominikanische Republik entdeckte avenTOURa-Kollegin Madleine Dietz immer wieder neue beeindruckende Orte auf der ganzen Insel. Der Karibikstaat auf der Insel Hispanola hat nicht nur eine geschichtsträchtige Vergangenheit zu bieten sondern auch den höchsten Berg, die einzige Wüstenlandschaft und die einzige Seilbahn der Karibik. Zudem befindet sich in der Hauptstadt Santo Domingo auch die erste Kathedrale und die erste Universität des amerikanischen Kontinents. Erleben Sie eine Rundreise der Superlative...

Mitte März startete unsere 15-tägige Rundreise durch die Dominikanische Republik, nach kurzfristiger Planung und Buchung recht spontan los, was unserer Vorfreude jedoch keinen Abbruch getan hat. Wir sind mit Condor von Frankfurt direkt nach Santo Domingo geflogen und haben dort unsere ersten beiden Nächte im Hotel „Novus Plaza Hodelpa“ in der wunderschönen Kolonialzone verbracht. Hier treffen Historisch und Modern in der ältesten Stadt der neuen Welt aufeinander und vereinigen sich zu einem traumhaften und geschichtsträchtigen Ensemble.
Während unseres Aufenthalts in Santo Domingo wollten wir selbstverständlich so viel sehen, wie nur möglich und haben daher einen geführten Stadtrundgang vor Ort gemacht, bei welchem wir so einiges über die spannende Geschichte der Stadt gelernt haben. Wer viel erfahren und sehen will, sollte daher unbedingt einen geführten Stadtrundgang mitmachen. Ohne diesen wären uns viele spannende Informationen über die Geschichte der Stadt verwehrt geblieben. Hier ein paar interessante Informationen über Santo Domingo:

  • 1492 kam Christoph Kolumbus auf die Insel, eroberte diese und gab ihr übersetzt den Namen „Die Spanische“, da ihn die Insel an seine Heimat erinnerte.

  • Christoph Kolumbus wird zumeist nur „El Admiral“ genannt, da die Dominikaner glauben, dass es Unglück bringt, den Namen „Christoph Kolumbus“ zu häufig auszusprechen).

  • Einige Jahre nach der Ankunft von Kolumbus wurde dann offiziell Santo Domingo von Christoph Kolumbus' Bruder Bartolomeo gegründet und ist die älteste europäische Kolonialstadt der neuen Welt. Von hier aus sind später viele Entdecker und Eroberer losgezogen.

  • Noch heute sieht man zahlreiche alte Gebäude vergangener Zeiten, welche sich zwischen neuen Bauten eingliedern und von vergangenen Zeiten zeugen. So auch die erste Kathedrale oder die erste Universität des amerikanischen Kontinents

Plaza Maria de Toledo in Santo Domingo

Paraiso im Südwesten der Insel

An unserem letzten Tag in Santo Domingo haben wir unseren gebuchten Mietwagen entgegengenommen. Hierfür wurden wir von einem Fahrer an unserem Hotel abgeholt und zu der Annahmestation gebracht – super Service! Nachdem wir den Mietwagen angenommen haben, was super schnell und reibungslos funktioniert hat, sind wir damit direkt weiter nach Paraiso, im Südwesten der Dominikanischen Republik, gefahren.

Bootstour zur Bahia de las Aguilas

Hier sind wir in dem hübschen kleinen Hotel „Piratas del Caribe“ untergekommen, wo man sich sehr herzlich um uns gekümmert hat. Da wir die einzigen Gäste waren, war dar „Junge für alles“ namens Ronny, nur für uns da und hat uns jeden Wunsch erfüllt. Bei der Unterkunft kann man sich aussuchen, ob man sein Essen im Erdgeschoss oder auf der zimmereigenen Terrasse serviert haben möchte. Da wir nur zwei Nächte im Südwesten hatten, haben wir direkt am nächsten Tag eine Bootstour zu der „Bahia de las Aguilas“, einem traumhaften Strand inmitten eines Nationalparks, unternommen. Hierfür sind wir mit dem Mietwagen bis zum Strand „Eco del Mar“ gefahren und von dort mit einem Boot zu der Bucht. Die Fahrt bis Eco del Mar war anfangs noch sehr angenehm, da die Straßen relativ gut ausgebaut sind. Nach einer festen Polizeistation/Militärstation begann jedoch eine kilometerlange "Holperfahrt" über unbefestigte Wege. Wir waren daher heilfroh, als wir es endlich geschafft hatten und mit einem wunderschönen weißen Sandstrand und klarem, türkisfarbenen Meer entlohnt wurden.

Aktiv in Jarabacoa

Nach unserem Aufenthalt in Paraiso ging es für uns auf einer siebenstündigen Fahrt weiter in die Mitte der Dominikanischen Republik, nach Jarabacoa, in die „Rancho Baiguatte“. Auf dem Weg dorthin haben wir noch einen Stop bei „Las Dunas de Bani“ (die einzige Wüste der Karibik) und „Las Salinas de Bani“ (eine beeindruckende Salzgewinnungsanlage) gemacht. Auch das sollte man nicht verpassen. Ebenfalls haben wir einen Stop bei der „Laguna DUDU“ gemacht, um uns etwas abzukühlen.
Die Unterkunft in Jarabacoa ist recht einfach, hat aber jede Menge tolle Ausflüge im Angebot. So haben wir bereits vorab Wildwasserrafting gebucht. Daneben werden Canyoning und auch Reitausflüge angeboten. Das Wildwasserrafting war super und hat eine Menge Spaß gemacht. Wir können diesen Ausflug daher nur empfehlen. Wichtig ist vorab zu wissen, dass man Wasserschuhe benötigt. Diese kann man entweder im Souvenirladen direkt bei der Unterkunft oder in der Stadt kaufen. Wir haben sie in der Stadt besorgt, da sie dort einiges günstiger waren.

Strandparadies Punta Rucia

An Tag 6 unserer Reise ging es weiter nach Punta Rucia, im Norden der Insel. Untergekommen sind wir in der wunderschönen „Punta Rucia Lodge“. Hier waren wir mit zwei weiteren Deutschen die einzigen Gäste und hatten den wundervollen Strand somit fast für uns alleine. Wer Ruhe sucht und entspannen möchte, ist hier genau richtig. Selbstverständlich haben wir auch hier einen Ausflug unternommen und sind mit einem kleinen Boot zur „Cayo Arena“ gefahren. Die Insel ist super klein (und damit meinen wir: wirklich winzig. Sie besteht aus einer dreißig Meter langen Sandbank, auf der ein paar Strohhütten stehen und ist umgeben von türkisklarem Wasser). Sie bietet durch das Korallenriff einen schönen Ausgangspunkt zum Schnorcheln. Handtücher und Schuhe dürfen hier jedoch nicht den Boden berühren, da man sonst den Sand der Insel abträgt und sie daher noch kleiner werden könnte. Das sehen die Guides überhaupt nicht gerne. In dem Ausflug waren Getränke und Snacks inklusive. Es lohnt sich früh loszugehen, da ab ca. 11 Uhr die ganze Insel voller Touristen ist. Bis dahin hat man die Insel fast für sich alleine. Man kann selbst entscheiden, wie lange man auf der Insel bleiben möchte. Da sie jedoch nach und nach immer voller wurde, haben wir uns mittags für die Rückkehr entschieden. Auf der Bootsfahrt zurück zum Hotel fährt man dann noch durch Mangroven, was ein zusätzliches Highlight für uns dargestellt hat. Den Rest des Tages stand uns dann zur freien Verfügung und wir konnten noch etwas das Meer und den Pool genießen.

Strand, Meer und ...Regen

Am nächsten Tag führte uns unsere Reise dann nach Puerto Plata, in das All-Inclusive Hotel „Sunscape Puerto Plata“. Das Hotel ist für All-Inclusive Urlauber sehr gut geeignet und hat ein schönes Angebot an Sport- und Freizeitaktivitäten. Für den nächsten Tag hatten wir einen Ausflug in die Stadt geplant, um mit der einzigen Seilbahn der Karibik auf den „Pico Isabel“ zu fahren. Leider hat uns an diesem Tag das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht und die Seilbahn war wegen starkem Regen und Wind geschlossen. So mussten wir uns mit dem im Hotel gebotenen Programm begnügen, während es fast durchgehend geregnet hat - und das, obwohl die Regenzeit offiziell im Mai beginnt.

Von Puerto Plata ging es für uns dann weiter nach Cabarete, in das Hotel „Villa Taina“. Cabarete ist ein Ort, in welchem besonders Wassersportler wie Kite-Surfer auf ihre Kosten kommen. Da es noch immer recht kühl und sehr windig war, konnte man an diesem Tag besonders viele Kite-Surfer beobachten. Gebadet hat hier aufgrund der hohen Wellen niemand. Da auch wir uns nicht in das Wasser gewagt haben, haben wir uns den Ort etwas angeschaut. Es gibt hier einige Bars und Souvenirläden, wodurch man sich hier einige Zeit lang aufhalten kann.

Unser letzter Stopp war dann Las Terrenas. Unsere Unterkunft hier war das „Costarena Beach Hotel“ direkt am Strand. Leider hatten wir auch hier kein Glück mit dem Wetter und die Sonne kam nur selten raus, dafür gab es immer wieder Regenschauer und starke Winde. Wir hatten für den ersten Tag eine Bootsfahrt in den Nationalpark Los Haitises und Cayo Levantado gebucht, welche von Samana aus losging. Enthalten war hier eine Bootstour durch den Nationalpark sowie ein Strandaufenthalt auf Cayo Levantado und Höhlenbesichtigungen.

Fazit

Zusammenfassend kann man sagen, dass die Dominikanische Republik ein traumhaftes Reiseziel für jedermann ist. Egal ob individuell mit dem Mietwagen oder für einen Strandaufenthalt. Jeder kommt hier auf seine Kosten und das „Karibikfeeling“ ist überall spürbar. Neben den typischen karibischen Traumstränden und der ansteckenden Lebensfreude der Einwohner lockt die Insel noch mit so viel mehr und ist auch eine weitere Reise in jedem Fall wert!

  • Zuständigkeit

    Reiseberatung Cuba; Reiseberatung und Produktmanagement Dominikanische Republik

    Reiseerfahrung

    Cuba, Dominikanische Republik, Mexiko, Thailand und die meisten Länder Europas

    Lieblingsstädte

    Freiburg, Havanna, Paris, Madrid

    Lieblingsgebiete

    Mein Herz schlägt für

    Familie, Freunde und das Reisen

    Der besondere Tipp

    Hobbies

    Mein Lebensmotto

    I haven't been everywhere but it's on my list

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