Galapagos – unsere Reise ins Paradies


Unser Abenteuer beginnt am 18. Oktober 2018 in Quito. Hier verbringen wir eine Nacht in der Nähe des Flughafens um am nächsten Morgen unseren Flug nach San Cristobal anzutreten. Besonders wenn man innereuropäische Reisen gewöhnt ist, kommen einem die Einreisebedingungen sehr streng vor. Allerdings dienen sie dem Schutz der Wildtiere auf der Inselgruppe.

Am Flughafen in San Cristobal werden wir direkt von einer Reiseleiterin abgeholt und freuen uns auf das bevorstehende Abenteuer des Island Hoppings. Bevor wir am Hotel ankommen, gibt sie uns eine kleine Rundfahrt durch die Kleinstadt. Im Hotel angekommen können wir es kaum erwarten die Insel zu erkunden und machen uns direkt auf den Weg zum Strand. Schon nach einigen Metern entdecken wir die ersten Seelöwen, Krabben und Iguanas (Leguane). Die Tiere scheinen sich schon an den Besuch der Touristen gewöhnt zu haben und lassen sich nicht beim Sonnen stören. Es ist ein unglaubliches Gefühl, die wild lebenden Tiere nicht wie im Zoo hinter Gittern zu sehen, sondern frei in ihrem natürlichen Lebensraum. Den Abend lassen wir am Strand ausklingen und beobachten den atemberaubenden Sonnenuntergang. Einige Meter weiter liegt eine Robbe und tut es uns gleich.
Der nächste Morgen beginnt mit einem ausgiebigen Frühstück. Im Anschluss startet die Inselrundfahrt im Jeep mit englischsprachigem Guide. Wir sind an diesem Tag die einzigen Kunden somit kann sich der Guide viel Zeit für unsere Fragen nehmen und erklärt uns alles über seine Heimat.

Seelöwen
Seelöwen
Seelöwen am Meer

Der erste Stopp ist eine Schildkrötenaufzuchtstation. Davon werden wir auf unserer Reise noch weitere besuchen. Es ist faszinierend wie aus den kaum faustgroßen Babyschildkröten sich die Riesenschildkröten entwickeln können. Nachdem sie eine bestimmte Größe erreicht haben, werden die Tiere innerhalb des weitläufigen Geländes freigelassen. Lediglich wenn die Pfleger das Futter an den bekannten Standorten verteilen, kommen die Schildkröten zusammen.
Als nächstes halten wir an einem wunderschönen abgelegenen Strand. Zwar ist es etwas bewölkt, aber die Gelegenheit Seite an Seite mit den Seelöwen zu schwimmen, lassen wir uns nicht entgehen.
Auf dem Rückweg gehen wir in einem traditionellen Restaurant essen. Die Gastwirtin ist unglaublich freundlich. Wir essen landestypische Ceviche (eine Suppe mit Zwiebeln und Fisch oder Shrimps) und Fisch mit Gemüse, der im Blatt einer Bananenstaude gegrillt wurde.
Die Fahrt führt weiterhin an einer Lagune im Herzen der Insel vorbei. Sie ist die einzige Süßwasserquelle der Insel. Den restlichen Tag verbringen damit das „Zentrum“ der Kleinstadt zu erkunden, trinken Cocktails, essen wie so häufig Fisch und genießen den Sonnenuntergang. In Restaurants lohnt es sich immer nach dem „Menu“ zu fragen. Dies besteht aus einer Suppe und einem Fleisch- oder Fischgericht mit Reis und ist typisch für Ecuador. Außerdem ist es meist sehr günstig.

Am nächsten Morgen starten wir schon früh zu einem Schnorchelausflug in kleiner Gruppe. Das Equipment erhalten wir vor Ort. Leider ist das Wetter etwas trüb, sodass es unter Wasser nicht viel zu sehen gibt. Das Highlight ist eine große Meeresschildkröte. Der Ausflug beinhaltet außerdem einen Stopp bei den Las Grietas. Eine Art natürlichem Pool zwischen Felsen. Nach der Bootstour packen wir wieder unsere Sachen zusammen und die nächste Überfahrt steht an. Diesmal zur größten Insel der Inselgruppe – La Isabella. Den restlichen Tag verbringen wir damit die Insel zu erkunden und essen zu gehen. Nach dem ausgiebigen Frühstück folgt ein Tagesausflug mit Vulkanwanderung in einer Kleingruppe. Wir werden im Hotel abgeholt und zum Treffpunt gebracht. Von dort aus beginnt die insgesamt etwa 16 km lange Wanderung entlang des Vulkankraters Sierra Negra. Hier ist es besonders wichtig viel Wasser und Snacks mitzunehmen. Nach der etwas anstrengenden aber schönen Tour ruhen wir uns am Strand aus und genießen den Abend bei Cocktails und Meeresrauschen in der Bar „The Pink House“.

Der nächste Tag bietet erneut einen Schnorchelausflug. Diesmal bei besserem Wetter. Zunächst fährt uns das Boot zu den Tintoreras – benannt nach den Haien, die sich dort aufhalten. Man erkennt sie durch die weiße Spitze der Rückenflosse. Auch Robben sind dort anzutreffen. Zu unserer Überraschung sind die beiden Meeresbewohner keine Fressfeinde. An einem anderen Standort wird es nun Zeit für den Schnorchelgang. Diesmal entdecken wir abgesehen von den großen Meeresschildkröten sogar Seepferdchen, Seesterne und einen Rochen. Der Ausflug hat sich definitiv gelohnt.
Den Nachmittag nutzen wir für einen Ausflug zur Tränenmauer. Sie wurde zu Kolonialzeiten von Sträflingen errichtet. Es besteht die Möglichkeit sich Fahrräder auszuleihen um zur Mauer zu gelangen. Wir entscheiden uns allerdings dafür zu Fuß zu gehen. Unterwegs halten wir an einer Schildkrötenaufzuchstation. Diese ist allerdings nicht annähernd so groß und grün wie die, die wir zuvor besucht haben. Für den langen Weg zur Mauer sollte man genügend Getränke einpacken. Die Tränenmauer ist sehr imposant und es gibt mehrere Aussichtspunkte von denen man über den gesamten Ort blicken kann. Auf dem Rückweg lädt der traumhafte Strand zum Baden ein. Da dies bereits unser letzter Tag ist, genießen wir noch einmal die Sonne und das Meer.

Der nächste und letzte Morgen auf den Galapagos Inseln ist nun angebrochen. Wir werden mit der Fähre nach Santa Cruz und von dort zum Flughafen gebracht. Von dort aus geht es über Guayaquil zurück nach Quito. Die Zeit verging viel zu schnell. Wir haben viel erlebt und rückblickend hätten wir gern noch ein paar Tage mehr auf San Cristobal und Santa Cruz verbracht. Eins steht jedoch fest: diese unglaubliche Reise werden wir nie vergessen.

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