Hurrikan Irma


Hurrikan Irma kommt nach Havanna. Auf manche "Besucher" könnte man gut und gerne verzichten...

Die sonst sehr belebten Straßen sind fast menschenleer. Vor dem Bäcker und den Lebensmittelgeschäften bilden sich endlose Schlangen. Alle Sorgen vor, denn die kubanischen Nachrichten informieren stündlich über die Position des Hurrikans und geben Warnmeldungen raus. "Legt Vorräte an!", "Bleibt in den Häusern, wenn es los geht!", "Bringt vorher den Müll weg!" und so weiter. Die Evakuierung von verschieden Teilen des Landes ist in vollem Gange und irgendwann am Samstagnachmittag wird in Habana vorsichtshalber der Strom abgeschaltet. Vor allem dort, wo es Strommasten gibt. Diese sind die größte Gefahr des Hurrikan. Oft gibt es unbesorgte Leute auch Touristen die gern eine Runde raus gehen, um dem Hurrikan ins Auge zu schauen, das resultiert leider allzu oft in Stromschläge. Man sollte Anweisungen durchaus befolgen. Die Leute hier wissen was zu tun ist! Die Geschäfte nageln die Schaufenster zu oder kleben sie mit Tape ab. Das soll dem hohen Druck des Windes standhalten und scheint gut zu funktionieren.

Die Vorläufer des Hurrikan sind heftige Regenschauer, die immer nur kurzweilig, wie aus dem nichts einsetzen und dann genauso plötzlich wieder enden. Dann kommen Sturmböen, die alles hochwirbeln. Seit Samstag 16 Uhr bis spät in die Nacht wechseln sich Sturm und Regen ab, Habana hatte Glück das der Hurrikan doch noch nach Norden abgedreht ist und das „ Auge des Cyclons“ wie man hier sagt, allen erspart geblieben ist.

Die Ruhe vor dem Sturm

Vorbereitungen werden getroffen

Erste Sturmböen erreichen Havanna

Der Sturm wütet über den Häusern

Palmen biegen sich im Sturm

Die Schäden sind noch nicht abzusehen

Irma ist da...

Es wirft direkt einige Palmen um, einige junge Leute rannten nach draußen, erbeuteten einige Kokosnüsse und suchten dann aber doch schnell das Weite. Der Malecón wurde vom Meer überflutet, das Wasser kam hüfthoch den Paseo und Ave del Presidente rauf geschwemmt. Die Hotelgäste wurden schon lang zuvor evakuiert und die Anwohner wurden mit Booten abgeholt und versorgt, falls sie Ihre Häuser nicht verlassen wollten.

Irma war da..

Der Malecon wurde vom Meer überflutet, das Wasser kam hüfthoch den Paseo und Ave del Presidente rauf geschwemmt. Die Hotelgäste wurden schon lang zuvor evakuiert und die Anwohner wurden mit Booten abgeholt und versorgt, falls sie ihre Häuser nicht verlassen wollten. Alles war vor Ort, der Katastrophenschutz und das Militär mit modernen Schlauchbooten und Amphibienfahrzeugen.

Die Wellen waren bis 6-8 Meter hoch und auch am Folgetag klatschte der Atlantik über die Mauern. Das Wasser zog sich am Sonntagnachmittag zurück ins Meer. Es geht genauso schnell, wie es kommt. Die Natur hat ihre eigenen Gesetzte. Abgesehen vom Chaos das da angerichtet wurde, ist es auch sehr beeindruckend. Den ganzen Herbst ist Hurrikan Saison, es passiert aber nur selten das es Havanna erwischt, aber es kann durchaus passieren. Es gibt viele Engpässe in Kuba aber die Touristen werden geschützt wo man kann und so gut wie alle Hotels haben Stromgeneratoren. Für die Bevölkerung sieht es ein wenig schwieriger aus, denn die Aufräumungsarbeiten dauern Tage an. Alle wurden mobilisiert, Nachbarn helfen einander und das Militär ist vollständig angetreten. Alle Elektriker schieben Überstunden. Man tut wirklich alles um das Leben wieder zu normalisieren, aber es wurde viel zerstört und es gibt unglaublich viel zu tun!

Das war einmal eine Straße mit Strommasten

Hohe Wellen brechen am Malecón

Hilfskräfte sind mit Booten im Einsatz

Straßen sind teils hüfthoch überflutet

Wie kann man helfen?

Weiterhin nach Kuba kommen und damit der Bevölkerung zur Arbeit verhelfen. Die kubanische Wirtschaft hängt generell sehr stark vom Tourismussektor ab und verfügt aktuell über keine wirtschaftlich starken Partner, die bereit oder in der Lage wären Unterstützung zu leisten. Daher ist jede nach Cuba unternommene Reise auch ein Betrag zur Behebung der Hurrikanschäden und zur Unterstützung der dortigen Menschen.

Um den am meisten betroffenen Menschen unmittelbar und sofort Hilfe zukommen zu lassen, hat avenTOURa über seinen Hilfsverein avenTOURa ProVida e.V. bereits 2 Tage nach dem Durchzug des Hurrikans eine Soforthilfe über 8.000 USD bereit gestellt. Die Unterstützungszahlung wurde bereits am Donnerstag, 14.09. an die nichtstaatlichen Hilfsorganisationen Centro Cristiano in Cardenas und an die Bernhard Adolph Stiftung in Havanna von einem avenTOURa Mitarbeiter übergeben. Damit steht das Geld für eine sofortige Hilfe der betroffenen Menschen zur Verfügung.

Weitere Hilfsmaßnahmen werden mit diesen Organisationen koordiniert.

Wenn auch Sie helfen wollen, bitten wir Sie um Ihre Spende an den Hilfsverein:

avenTOURa proVIDA e.V.
IBAN: DE03 6805 0101 0012 7129 08
BIC: FRSPDE66XXX
Verwendungszweck: „Hurrikan Irma“

Wir werden dafür sorgen, dass auch Ihre Hilfe umgehend besonders hilfsbedürftigen Menschen in Cuba zu Gute kommt!

avenTOURa ist mit Auszeichnungen und Mitgliedschaften seit nahezu 25 Jahren in der Touristikbranche etabliert.