Inselhüpfen in der Karibik – Flitterwochen von Ben & Carina


Das schönste an der Hochzeit sind natürlich die Flitterwochen. Und wo könnte man diese besser verbringen als beim Inselhüpfen in der Karibik? Die avenTOURa-Reisenden Carina und Ben haben sich genau dies auch gedacht, nach dem "Ja-Wort" eine paradiesische Rundreise inklusive Segeltörn auf den kleinen Antillen unternommen und uns an ihren Erlebnissen teilhaben lassen...

Grenada

Unsere Flitterwochen starteten mit einem Flug von München über Frankfurt und Barbados bis wir am Abend dann endlich auf Grenada ankamen. Wir wurden von einem netten Taxifahrer in das Kalinago Beach Resort gebracht und sind direkt totmüde ins Bett gefallen.

Am nächsten Morgen waren wir dann sehr begeistert: Der Strand war ewig lang, es waren keine Menschen vor Ort und wir unternahmen erstmal einen ausgiebigen Spaziergang. Das Frühstück gab es dann nach Karte. Es war ganz gut, wenn doch etwas spartanisch. Anschließend sind wir schnorcheln gegangen. Es gibt viele Felsen, um die sich kleine Fische tummeln. Am schönsten fanden wir die Schwarzen mit leuchtend blauen Punkten. Nachmittags sind wir in den nächsten Ort gelaufen, haben dort Geld geholt und frische Früchte gekauft. Beim Kauf von Postkarten und Briefmarken haben wir uns leider etwas abzocken lassen. Es hieß, dass wir zwei Briefmarken auf die Karte kleben müstten, angekommen sind sie nur mit einer Briefmarke… :-)
Später haben wir im Hotel Kanus ausgeliehen und sind noch eine Runde gefahren. Nach einigen leckeren Cocktails an der Hotelbar sind wir zum Abendessen in die nahegelegene Sangria Bar gelaufen. Der Ausblick dort war traumhaft. Es gab den Fang des Tages (wie immer MahiMahi) und Spaghetti. Beides war recht lecker, wenn auch (wie überall auf der Reise) sehr teuer.

Am nächten Tag haben wir dann mit einem lokalen Tauchanbieter die Unterwasserwelt erkundet. Der deutschsprachige Besitzer hat uns im Hotel abgeholt und wir wurden mit der Ausrüstung ausgestattet. Daraufhin sind wir per Boot mit unserem Guide zu einem wirklich tollen Wrack gefahren. Der zweite Tauchgang war bei einem bunten Riff mit vielen Hummern. Nachmittags sind wir nochmal in die Mall gelaufen, um Nachschub an Sonnencreme zu kaufen. Mittlerweile waren wir doch ziemlich rot. Später haben wir einen etwa halbstündigen Spaziergang zum Laluna Restaurant unternommen. Der Weg hat sich wirklich gelohnt und wir bekamen super leckere Meeresfrüchte. Es war ein sehr gelungener Tag!

Carriacou und Segeltörn nach Bequia

Mit der Fähre sind wir dann weiter nach Carriacou gefahren. Das Hotel war recht spartanisch und leider direkt am Hafen, sodass wir nicht viel im Wasser waren. Nachdem wir wieder Postkarten versendet hatten (dieses Mal mit nur einer Briefmarke), haben wir im Hotelrestaurant gegessen, da alles andere leider geschlossen war. Das Essen war in Ordnung. Die Spareribs bestanden leider aus zu vielen Knorpeln.

Am folgenden Tag sind wir dann mit der Crew von Skipping Stone, Andrew und Nikki losgesegelt. Diese vier Tage waren die besten der ganzen Reise! Und das, obwohl ich seekrank wurde und mich leider ein paar Mal übergeben musste. Das erste Stück zu Segeln war nicht so lang. Bald erreichten wir Union Island, wo wir spazieren gegangen sind und mit den Einheimischen gesprochen haben. Anschließend waren wir schnorcheln, was weiter weg vom Festland nochmal ein ganz besonderes Erlebnis war. Das Essen auf dem Boot, gekocht durch Nikki, war super lecker. Den Abend haben wir auf dem Deck mit den beiden verbracht, haben viel geredet und gelacht. Die Zeit ist wie im Flug vergangen. Zu später Stunde haben wir uns hingelegt und die Sterne bewundert.

Unser Segeltörn führte uns weiter zu den Tobago Cays. Das Meer war sehr rau, aber wir hatten dennoch viel Spaß. Unterwegs haben wir einen riesigen MahiMahi und einen Barrakuda gefangen. Den Mahi Mahi hat der Captain an einem Stand auf der kleinen Insel „verkauft“. Wir durften dort umsonst Abendessen und die Leute vor Ort haben den restlichen Fisch verkauft. Unser Boot wurde immer wieder von kleinen schwarzen Vögeln besucht, die sich über die Cracker vom Captain sehr gefreut haben.
Nachmittags sind wir auf einen Berg gestiegen und hatten die, gefühlt schönste Aussicht auf der ganzen Welt. Es war so wunderschön, die vielen kleinen Inseln im blauen Wasser zu sehen. Das Ganze ist mit Worten nicht zu beschreiben! Nach der Wanderung sind wir mit dem Schlauchboot nochmal zum Schnorcheln rausgefahren. Wieder eine wunderbare Unterwasserwelt! Neben Haien, Rochen und Fledermausfischen haben wir auch Hummer gesehen. Das kostenlose Abendessen auf der Insel war dann wieder etwas sehr besonderes. Die Sonne ging langsam unter und wir konnten diesen wundervollen Tag perfekt abschließen.

Herrliche Ausblicke auf die Inselwelt

Bequia

Auch bei der nächsten Insel waren wir viel im Wasser, sind zu den Inseln geschwommen, geschnorchelt und haben die Zeit auf dem Boot genossen. Der Captain hat so viel von der Welt gesehen und hat uns an seinen Erfahrungen teilhaben lassen. Das Essen war weiterhin super und es ist uns noch immer ein Rätsel, wie man kochen kann, wenn die Küche so sehr schwankt.

Am vierten Tag erreichten wir dann Bequia. Nach dem Mittagessen auf dem Boot wurden wir am Hafen abgeholt und in das Bequia Beach Hotel gebracht. Der Empfang hier war supersüß. Uns wurden Cocktails und frische Tücher gerreicht. Die Anlage ist riesig und total schön hergerichtet. Leider war das Abendessen im Restaurant aber nicht zu empfehlen. Dafür war das Frühstück super. Es gab ein Buffet mit einer riesigen Auswahl. Vor allem die Früchte waren sehr lecker.
Den Vormittag haben wir im Wasser verbracht. Gegenüber der Insel gibt es eine weitere kleine Insel, auf der die Wale gefangen werden (zwei pro Jahr). Nachmittags sind wir dann ins Turtle Sanctuary gefahren. Der Ausflug war super und der Mitarbeiter hat uns viel über die Geschichte der Insel erzählt. Die vielen Schildkröten waren wirklich interessant. Zum Abendessen haben wir diesmal (da leider kein Restaurant in der Nähe war) Früchte von den Bäumen gepflückt und gegessen. Mit einer Flasche Wein haben wir den Abend auf dem hohen Balkon ausklingen lassen und der Live-Musik vom Restaurant gelauscht.

Meeresschildkröte

Am folgenden Tag sind wir nochmal tauchen gegangen. Dive Bequia können wir allerdings nicht wirklich weiterempfehlen. Die Ausrüstung wirkte recht alt und kaputt. Außerdem haben wir nicht die Plätze angetaucht, die besprochen waren. Das Wrack war zwar wieder ziemlich cool, das Riff allerdings nicht. Den Tag haben wir dann in der Hafenstadt verbracht, sind an dem langen Strand spazieren gegangen, waren in hübschen Cafés und sind abends Pizza essen gegangen. Auf dieser Insel gibt es sehr viele „wilde“ Hunde, die aber total verspielt und verschmust sind.

St. Vincent

Weiter ging es dann mit der Fähre nach St. Vincent, wowir im Beachcombers Hotel gewohnt haben. Alle Hotels befinden sich hier in einem speziellen Touristenviertel. Generell haben wir St. Vincent nach der ruhigen und urigen Insel Bequia als sehr stressig empfunden. Direkt am Hotel konnten wir aber super schnorcheln und das Essen im Restaurant war auch sehr gut. Es gab ein BBQ-Buffet.

Nach dem Frühstück sind wir am nächsten Tag mit dem Bus (einfach an die Straße stellen, irgendwann hält ein Bus und nimmt dich mit) in den Ort gefahren. Hier waren wir bummeln, auf dem Fischmarkt und Einkaufen. Zum Abendessen sind wir dann in die French Verandah, wo ein DJ gespielt und alles musikalisch untermalt hat. Das Essen war gut, die Cocktails waren besser :-) Wieder ein sehr schöner Tag.

Barbados

Zum Abschluss unserer Reise sind wir nach Barbados geflogen. Hier wurden wir in das Bougainvillea Resort gebracht. Das Hotel war wieder super. Wir hatten eine Suite mit Dachterasse was wirklich ein Highlight war. Das Zimmer war sehr geräumig. Der Strand war zwar recht klein, aber dennoch sehr schön. Auch die Getränke an der Poolbar waren wieder sehr lecker. Wir hatten riesige Wellen und somit auch viel Spaß beim Baden. Abends waren wir dann in einer Sportsbar essen, wo es auch recht lecker war, aber sehr lange gedauert hat. Trotzdem hatten wir viel zu lachen.
Mit dem Bus sind wir am Folgetag in den sehr interessanten Ort gefahren, um unser Geld wechseln zu lassen. Am Nachmittag waren wir beim Nachbarhotel Jetski fahren, was total viel Spaß gemacht hat, obwohl oder gerade weil die Wellen so hoch waren. Nach etwa 20 Minuten wurde es allerdings so anstrengend, dass wir die Aktivität beendet haben. Am Abend gab es dann nochmal ein BBQ im Restaurant, was den Urlaub perfekt abgeschlossen hat.

Aussicht von der Dachterrasse des Bougainvillea Resort

An unserem letzten Tag mussten wir bereits um 11 Uhr auschecken, was etwas blöd für uns war, da wir erst um 17 Uhr zum Flughafen mussten. Wir haben dann aber noch kurz gebadet und den Keller mit den Tischtennisplatten genutzt, um uns die Zeit zu vertreiben bis wir abends dann zum Flughafen gefahren und am nächsten Tag wieder gut zu Hause angekommen sind. Diese Reise war für uns wirklich unvergesslich, gerade, weil wir so viele verschiedene Orte sehen durften und so viele wunderbare Erlebnisse hatten!

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