Sieben Tage auf den Galapagos Inseln


Schon direkt bei der Ankunft unserer 7- tägigen Galapagos Reise waren unsere Erwartungen übertroffen.

Schon direkt bei der Ankunft unserer 7- tägigen Galapagos Reise waren unsere Erwartungen übertroffen. Von unserem Zimmer im wunderschönen Hotel Casa Blanca auf der Insel San Cristobal hatten wir einen fantastischen Blick auf das türkise Meer, den Hafen und Pelikane während einem Sturzflug ins Wasser. Wir machten uns auf den Weg für einen Spaziergang zum Aussichtshügel Tijeretas und hofften natürlich Tiere zu sehen. Schon nachdem wir das Hotel verlassen haben und ein paar Schritte Richtung Strand liefen, begrüßten uns Blaufusstölpel, Krabben und Echsen. Einige Bilder später die uns schon sehr glücklich machten, gingen wir nur drei Meter weiter und konnten unser Glück kaum fassen: Der Strand war voll mit Seelöwen und Kälbern- und das direkt in der Stadt. Schnell lernten wir, dass die Seelöwen hier wie Hunde überall zu sehen sind und sich auch nicht scheuen in Restaurants, Hauseingänge oder Spielplätze zu liegen. Auf unserem Rundweg zum Aussichtshügel haben wir an den Stränden viele Echsen, Pelikane und sogar Wasserschildkröten sehen können!

Am nächsten Tag machten wir den Schnorchelausflug am León Dormido. Wir waren eine kleine Gruppe mit netter Crew und Guide. Es ist besonders schön zu sehen, dass auf die Natur geachtet wird bei touristischen Ausflügen. Es wird festgelegt, wann welches Boot zu dem Schnorchelplatz darf, damit es nicht zu viele sind und von unserem Guide lernten wir bei einem Strandspaziergang sehr schöne Sachen über den Artenschutz und das Leben auf Galapagos und Regeln wie wir uns verhalten sollen. Auch bei dem Schnorcheln auf offenem Meer an einem riesigen Felsen, konnten wir zu unserem Guide sehr viel Vertrauen fassen. Die Aktivität war einer der besten Erlebnisse in meinem Leben, wir waren insgesamt eine Stunde komplett in der Unterwasserwelt, schwammen mit bestimmt 30-50 Schildkröten, Haien, Fischen und auch einen Rochen haben wir gesehen. Mein Lebenstraum EINE Schildkröte zu sehen, war somit mehr als erfüllt und wir waren schon nach dem ersten Tag auf Galapagos überwältigt. Die letzte Nacht auf San Cristobal genossen wir es mit offenem Fenster zu schlafen und den Seelöwen zu lauschen, bevor es am nächsten Tag nach Santa Cruz ging.

Auf Santa Cruz verbrachten wir nur eine Nacht in einem wieder tollen Hotel, in dem wir gerne länger geblieben wären. Die Insel hat mehr Einwohner und ist dadurch auch kommerzieller und man ist den Tieren nicht ganz so nah wie zuvor. Dennoch sieht man auch Pelikane, Echsen, Seelöwen, Krabben und das Highlight der Insel sind die Riesen-Landschildkröten, die wir während einer privaten Safari beobachten und fotografieren konnten.

Die Insel Isabela ist die Größte von Galapagos aber auch die Ruhigste, da es auch erst seit 2005 Tourismus gibt. Die Hauptstraße ist immer noch aus Sand und nette einheimische Restaurants befinden sich in der kleinen Innenstadt, nahe dem wunderschönen langen Sandstrand. Es gibt hier keine internationalen Investoren und alles wurde von den Einheimischen aufgebaut und kommt ihnen zu Gute- wir hoffen dass das für immer so bleibt! Der Besuch der kleinen Kirche der Stadt war sehr eindrucksvoll. Hier merkt man deutlich, wie die Menschen auf Galapagos mit den Tieren im Einklang leben und es war ein sehr berührender Moment für uns.

Auf der Insel haben wir einen Tagesausflug zum Vulkan Sierra Negra gemacht. Es war eine sehr schöne Wanderung in eindrucksvoller Landschaft mit Aussicht bis zu weiteren drei Inseln. Unser Guide war super engagiert und erfahren und konnte uns viel über die Vulkane und die Entstehung von Galapagos berichten. Obwohl er ursprünglich Spanier ist, merkt man dass er mit vollem Herzen dabei ist. Am zweiten Tag machten wir einen Tagesausflug zu Los Tuneles, aus Lavagestein geformte Tunnel die im Meer erkaltet sind und sich geformt haben. Die Bootstour, bei der wir unter anderem mehrere Manta Rochen gesehen haben (!) hat viel Spaß gemacht und bei der Schnorcheltour konnten wir Riffhaie, Rochen, Meeresschildkröten, ein Seepferdchen, Pinguine und brütende Blaufusstölpel von Nahem sehen.

Am Nachmittag sind wir noch selber einen Pfad an den Lagunen entlang gelaufen, bei dem wir mehrere Flamingos gesehen haben. Danach haben wir den Abend am Strand mit Sonnenuntergang und Cocktails ausklingen lassen.

Galapagos ist ein Paradies und wir es hoffentlich immer bleiben und es wird für ewig eine der besten Reisen im Leben sein. Es ist so schön die Natur und den Artenschutz direkt zu erleben und zeigt einem was möglich ist, wenn man es nur will und die richtige Aufklärung und Einstellungen da sind!

Danke Aventoura für die perfekt organisierte Reise, wir würden jederzeit wieder bei euch buchen!

Auch der Notfall-Kontakt den wir für Ecuador bekommen haben war sehr hilfreich, als er uns aufgrund der Demonstrationen derzeit, auf Deutsch informieren konnte.

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