{"id":144,"date":"2022-07-25T12:34:19","date_gmt":"2022-07-25T10:34:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.aventoura.tourone.de\/blog\/?p=144"},"modified":"2022-08-08T15:48:27","modified_gmt":"2022-08-08T13:48:27","slug":"costa-rica-in-corona-zeiten-ein-selbstversuch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.aventoura.de\/blog\/2022\/07\/25\/costa-rica-in-corona-zeiten-ein-selbstversuch\/","title":{"rendered":"Costa Rica in Corona-Zeiten &#8211; ein Selbstversuch"},"content":{"rendered":"\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>22.12.2020&nbsp;von&nbsp;Cornelia Fleischhaker<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"877\" height=\"656\" src=\"https:\/\/www.aventoura.tourone.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Costa-Rica-Cornelia.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-145\" srcset=\"https:\/\/www.aventoura.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Costa-Rica-Cornelia.jpg 877w, https:\/\/www.aventoura.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Costa-Rica-Cornelia-300x224.jpg 300w, https:\/\/www.aventoura.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Costa-Rica-Cornelia-768x574.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 877px) 100vw, 877px\" \/><figcaption>avenTOURa in Costa Rica<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Im Oktober erhielten wir bei avenTOURa eine g\u00e4nzlich unerwartete, aber umso erfreulichere Nachricht: eine Einladung des costaricanischen Fremdenverkehrsamtes f\u00fcr eine Info-Reise Anfang November, um \u00fcber die Lage vor Ort und die getroffenen Hygienema\u00dfnahmen zu informieren. Lesen Sier hier, was unsere Reiseexpertin Cornelia in Costa Rica erlebt hat.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nat\u00fcrlich war ich zun\u00e4chst unsicher, ob es eine gute Idee w\u00e4re, in diesen Zeiten eine Fernreise anzutreten. Doch die Fakten zu den Reise-Formalit\u00e4ten \u00fcberzeugten mich schnell: Erstens ist f\u00fcr die Einreise nach&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.aventoura.de\/costa-rica\/\">Costa Rica<\/a>&nbsp;nichts mehr weiter n\u00f6tig au\u00dfer einer Krankenversicherung, die auch die Behandlungskosten einer Covid-Erkrankung abdeckt sowie einer zus\u00e4tzlichen Versicherung f\u00fcr Quarant\u00e4nekosten in Zusammenhang mit einer Covid-Erkrankung vor Ort. Kein PCR-Test, keine Quarant\u00e4ne nach Einreise, keine weiteren Dokumente au\u00dfer dem Reisepass. Zweitens informierte ich mich \u00fcber die Infektionszahlen vor Ort und kam zu dem Schluss, dass zwar weiterhin die Grenze von 50 F\u00e4llen pro 100.000 Einwohnern \u00fcberschritten wurde, dennoch der Verlauf der Pandemie \u00fcbers Jahr hin recht gut unter Kontrolle schien. Es gab weitaus weniger Todesf\u00e4lle als in den meisten anderen L\u00e4ndern Lateinamerikas und die Zahl der Neuinfektionen lag schon im Oktober deutlich unter der hierzulande, im November verst\u00e4rkte sich dieser Trend noch. Also z\u00f6gerte ich nicht l\u00e4nger und packte meine Sachen f\u00fcr eine vierw\u00f6chige Reise raus aus dem tr\u00fcben Herbstwetter und rein ins Tropenparadies.<\/p>\n\n\n\n<p>Dank Homeoffice und digitalen Arbeitsformen konnte ich den Aufenthalt \u00fcber die einw\u00f6chige Info-Reise hinaus individuell verl\u00e4ngern und insgesamt einen Monat in Costa Rica verbringen \u2013 im Nachhinein war es sicher das beste, was ich machen konnte, denn in dieser Zeit habe ich zuhause wahrlich nichts verpasst.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Woche 1: Inforeise des Fremdenverkehrsamtes<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Prozedere des Eincheckens am Frankfurter Flughafen sowie der Flug selbst verliefen nicht anders als fr\u00fcher, mit der Ausnahme, dass in Warteschlangen auf Abstand geachtet wird und dass das Tragen der Maske auch w\u00e4hrend des Fluges obligatorisch ist. In Costa Rica angekommen wurde uns Einreisenden zun\u00e4chst die Temperatur gemessen und dann unsere Versicherungspapiere mithilfe eines zuvor ausgef\u00fcllten virtuellen &#8222;Health pass&#8220; von der Einreisebeh\u00f6rde kontrolliert. Hier kann es zu Verz\u00f6gerungen kommen, aber etwas Geduld muss man f\u00fcr solche obligatorischen Ma\u00dfnahmen bei Fernreisen zu Zeiten einer Pandemie eben mitbringen.<\/p>\n\n\n\n<p>Unsere kleine Gruppe, bestehend aus vier Produktmanagern von Reiseveranstaltern, einem Journalisten und einer Marketing-Beauftragten des FVA, wurde direkt am Flughafen von unserem Reiseleiter Isaac und Fahrer Andres in Empfang genommen. Auch hier wurde gleich auf die neuen Hygienema\u00dfnahmen hingewiesen (Desinfektion der H\u00e4nde und F\u00fc\u00dfe beim Betreten des Bussen, Desinfektion der Gep\u00e4ckst\u00fccke, Abstand im Bus).<br>Nach einer eher kurzen Nacht am Rande der Hauptstadt San Jos\u00e9 ging es gleich fr\u00fch am n\u00e4chsten Morgen per Bus und Boot weiter in das karibische Tiefland von Tortuguero, wo wir zwei N\u00e4chte in der Pachira Lodge verbringen sollten. In dieser Lodge sowie an vielen weiteren Stationen unserer Reise waren wir die ersten Besucher seit der Schlie\u00dfung des Landes im April und wurden daher f\u00fcrstlich empfangen und umsorgt. Das Naturerlebnis in diesem autofreien, nur von Wasserstra\u00dfen durchzogenen Mini-Amazonas ist zu jeder Zeit beeindruckend, aber diesmal war es einfach grandios, denn wir hatten bei allen Boots- und Kayaktouren die Kan\u00e4le ganz f\u00fcr uns allein. Dies erm\u00f6glichte eine ungest\u00f6rte und sehr direkte Wahrnehmung der Natur und die Beobachtung auch der scheueren Tierarten.<\/p>\n\n\n\n<p>Als n\u00e4chste Station stand f\u00fcr uns Sarapiqu\u00ed auf dem Programm. Diese zertifiziert nachhaltige Destination biete ein gro\u00dfes Angebot von Aktivit\u00e4ten im Abentuer- und Agro-Tourismus im Einklang mit der Natur.<br>Im Reservat der Tirimbina-Rainforest-Lodge erfuhren wir mehr \u00fcber den Anbau und die Verarbeitung des Kakaos. Das Reservat, welches auch zu wissenschaftlichen Forschungen zu Flora und Fauna genutzt wird, bietet den Besuchern ein Netz von lohnenden Wanderpfaden, eine beeindruckende H\u00e4ngebr\u00fccke und eine angeschlossene Lodge. Nachdem wir hier den R\u00edo Sarapiqu\u00ed schon von oben gesehen hatten, ging es f\u00fcr uns am n\u00e4chsten Tag auf Tuchf\u00fchlung mit dem Fluss: Wildwasserrafting der Stufe 3+, sicher nichts f\u00fcr Wasserscheue, aber wir hatten sehr viel Spa\u00df!<\/p>\n\n\n\n<p>Die n\u00e4chste Etappe unserer Reise f\u00fchrte uns zum Vulkan Arenal. Auch hier stand Abenteuer auf dem Programm, denn nach einer kurzen Wanderung durch den Regenwald ging es per Gondel hoch in die L\u00fcfte und zur ersten Plattform einer Canopy-Anlage. \u00dcber sechs Drahtseile hinweg flogen wir dann mit Sicht auf den majest\u00e4tischen Vulkan und den Stausee \u00fcber 400 H\u00f6henmeter wieder hinab- ebenso wie das Rafting sicher nicht jedermanns Sache, aber ein gro\u00dfer Spa\u00df f\u00fcr alle Schwindelfreien!<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"877\" height=\"660\" src=\"https:\/\/www.aventoura.tourone.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Canopy-Costa-Rica.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-147\" srcset=\"https:\/\/www.aventoura.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Canopy-Costa-Rica.jpg 877w, https:\/\/www.aventoura.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Canopy-Costa-Rica-300x226.jpg 300w, https:\/\/www.aventoura.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Canopy-Costa-Rica-768x578.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 877px) 100vw, 877px\" \/><figcaption>Canopy<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Ein weiteres Highlight der Region, die stark von der Geothermie durch den noch immer aktiven Vulkan gepr\u00e4gt ist, sind die zahlreichen hei\u00dfen Quellen, die man hier findet. Wir hatten Gelegenheit, sowohl die Bald\u00ed Hotsprings als auch die Anlage der Paradise Hotsprings zu besuchen und ausgiebig alle Becken zu testen. Ein Genuss f\u00fcr K\u00f6rper und Seele.<\/p>\n\n\n\n<p>Als letzte Station unserer gef\u00fchrten Reise steuerten wir die Str\u00e4nde und Inselwelt des Golfes von Nicoya auf der Pazifikseite des Landes an. Nach \u00dcberquerung der zentralen Cordillera gelangten wir zun\u00e4cht an den Hafen von Puntarenas, wo wir das Marinemuseum mit Rettungsstation f\u00fcr verletzte Meerestiere besuchten. Anschlie\u00dfend ging es per Boot auf zur Erkundung zweier der vielen Inseln des Golfes: San Lucas, wo die Ruinen einer ehemaligen Strafkolonie besichtigt werden k\u00f6nnen und Isla Chiquita, wo uns eine ungew\u00f6hnliche Glamping-Anlage sowie ein k\u00f6stliches Ceviche-Essen erwartete.<br>P\u00fcnktlich zum Sonnenuntergang zeigte sich der Golf auf der R\u00fcckfahrt noch einmal in spektakul\u00e4rem Ambiente mit hinabst\u00fcrzenden Kormoranen vor Himmelsleuchten am Horizont.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Abschied von Strand und Meer fiel uns an diesem Abend recht schwer, mussten doch die meisten der Reisegef\u00e4hrten am n\u00e4chtsten Tag den R\u00fcckflug ins tr\u00fcbe November-Deutschland antreten.<br>Ein gro\u00dfer Dank, Lob und Anerkennung geb\u00fchren an dieser Stelle unserem hervorragenden und stets best-gelaunten Guide Isaac sowie dem sehr zuverl\u00e4ssigen Fahrer Andres, die -wie bei allen gef\u00fchrten Reisen- ja erst das Salz in der Suppe einer solchen Tour sind. Die Mitarbeiter im Tourismus-Sektor hatten aufgrund der Lage ein sehr schweres Jahr, und hier muss man bedenken, dass die Kette der Leistungstr\u00e4ger lang ist! Hoteliers, K\u00f6che, Zimmerm\u00e4dchen, Fahrer, Wachpersonal, etc., all diese standen von einem Tag auf den anderen quasi ohne Arbeit und ohne Eink\u00fcnfte da. Umso gr\u00f6\u00dfer ist die Freude und das Bem\u00fchen um die ersten G\u00e4ste, die nun seit Anfang Oktober nach und nach wieder ins Land kommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich hoffe sehr f\u00fcr sie alle, dass sie nicht mehr so lange warten und bangen m\u00fcssen und dass sich trotz der vielerorts weiterhin schwierigen Corona-Situation wieder mehr internationale Touristen zu einer Reise in dieses Naturparadies entschlie\u00dfen werden.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Fortsetzung folgt&#8230;<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Oktober erhielten wir bei avenTOURa eine g\u00e4nzlich unerwartete, aber umso erfreulichere Nachricht: eine Einladung des costaricanischen Fremdenverkehrsamtes f\u00fcr eine Info-Reise Anfang November, um \u00fcber die Lage vor Ort und die getroffenen Hygienema\u00dfnahmen zu informieren. 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