{"id":669,"date":"2022-08-11T15:59:47","date_gmt":"2022-08-11T13:59:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.aventoura.tourone.de\/blog\/?p=669"},"modified":"2025-03-25T12:23:56","modified_gmt":"2025-03-25T11:23:56","slug":"samaipata-riesenfarne-tierreiche-waelder-und-inka-kultstaetten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.aventoura.de\/blog\/2022\/08\/11\/samaipata-riesenfarne-tierreiche-waelder-und-inka-kultstaetten\/","title":{"rendered":"Samaipata: Riesenfarne, tierreiche W\u00e4lder und Inka-Kultst\u00e4tten"},"content":{"rendered":"\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>von\u00a0Chris Tokple<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Das kleines St\u00e4dtchen Samaipata liegt auf einer H\u00f6he von 1.646m zwischen der westlichen Andengebirgskette und dem Tiefland Boliviens. Wer das Hochland <a href=\"https:\/\/www.aventoura.de\/bolivien\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/www.aventoura.de\/bolivien\">Boliviens<\/a> bereisen und sich langsam an die H\u00f6he gew\u00f6hnen will, startet meist in Santa Cruz de la Sierra und f\u00e4hrt von dort aus nach Sucre. Auf dieser Strecke liegt Samaipata.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"522\" height=\"346\" data-id=\"670\" src=\"https:\/\/www.aventoura.tourone.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Bolivien-Samaipata.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-670\" srcset=\"https:\/\/www.aventoura.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Bolivien-Samaipata.jpg 522w, https:\/\/www.aventoura.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Bolivien-Samaipata-300x199.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 522px) 100vw, 522px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"518\" height=\"350\" data-id=\"671\" src=\"https:\/\/www.aventoura.tourone.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Bolivien-samaipata1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-671\" srcset=\"https:\/\/www.aventoura.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Bolivien-samaipata1.jpg 518w, https:\/\/www.aventoura.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Bolivien-samaipata1-300x203.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 518px) 100vw, 518px\" \/><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<p>Die kleine Stadt verf\u00fcgt \u00fcber einen exotischen Markt, auf dem man allerlei Waren entdecken kann. Lokale Spezialit\u00e4ten wie&nbsp;<em>Salte\u00f1as<\/em>,&nbsp;<em>Tucumanas<\/em>&nbsp;und&nbsp;<em>Tamales<\/em>&nbsp;gibt es hier nat\u00fcrlich auch und sollte man sich nicht entgehen lassen. Au\u00dferdem kann man von&nbsp;<em>Samaipata&nbsp;<\/em>aus viele Ausfl\u00fcge machen. Attraktionen wie der Riesenfarnwald, der tierreiche Nationalpark&nbsp;<em>Ambor\u00f3<\/em>, das Weltkulturerbe und die ehemalige Inkast\u00e4tte&nbsp;<em>La Fuerte<\/em>&nbsp;befinden sich in der n\u00e4heren Umgebung der Stadt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">\u00dcberflutete Stra\u00dfen und eine abenteuerliche H\u00e4ngebr\u00fccke<\/h3>\n\n\n\n<p>Ich entscheide mich f\u00fcr einen Ausflug in den Riesenfarnwald, der am Rande des Nationalparks&nbsp;<em>Ambor\u00f3<\/em>&nbsp;liegt. Von dort aus erh\u00e4lt man einen Panoramablick auf den Nationalpark und die Hochgebirgskette&nbsp;<em>Cordillera Oriental<\/em>. P\u00fcnktlich um 9 Uhr morgens steht Gilberto, mein Guide, vor meiner Unterkunft. Der \u00e4ltere, kantige Mann erkl\u00e4rt mir, dass unsere Tour kein leichtes Unterfangen wird. Aufgrund des Regens der letzten Nacht haben einige Fl\u00fcsse die Ufer \u00fcbertreten und Stra\u00dfen unpassierbar gemacht, was hier keine Seltenheit ist. Mit Gilbertos Gel\u00e4ndewagen, der seine besten Tage schon lange hinter sich hat, versuchen wir trotzdem unser Gl\u00fcck. Nach einigen Kilometern befahren wir eine abenteuerliche Schotterpiste, allerdings wird unsere Fahrt abrupt unterbrochen. Ein Fluss str\u00f6mt \u00fcber den Weg vor uns, allerdings sind es mehr Wassermassen als Gilberto seinem Fahrzeug zutraut. Gilberto, der stolz behauptet jeden Fleck in diesem Terrain zu kennen, versucht es \u00fcber einen Umweg. 15 Minuten sp\u00e4ter stehen wir jedoch vor dem gleichen Problem, hier gibt es aber eine marode H\u00e4ngebr\u00fccke, \u00fcber die wir zumindest zu Fu\u00df den Fluss \u00fcberqueren k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"516\" height=\"338\" data-id=\"673\" src=\"https:\/\/www.aventoura.tourone.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Bolivien-Baeume.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-673\" srcset=\"https:\/\/www.aventoura.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Bolivien-Baeume.jpg 516w, https:\/\/www.aventoura.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Bolivien-Baeume-300x197.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 516px) 100vw, 516px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"523\" height=\"341\" data-id=\"672\" src=\"https:\/\/www.aventoura.tourone.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Bolivien-Baeume1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-672\" srcset=\"https:\/\/www.aventoura.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Bolivien-Baeume1.jpg 523w, https:\/\/www.aventoura.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Bolivien-Baeume1-300x196.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 523px) 100vw, 523px\" \/><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Jahrhunderte alte B\u00e4ume auf 2000m H\u00f6he<\/h3>\n\n\n\n<p>Hinter der Br\u00fccke beginnen wir unseren Marsch. Zum Riesenfarnwald m\u00fcssen wir fast 500 H\u00f6henmeter zur\u00fccklegen und dass auf einem steilen Schotterweg. Begleitet werden wir dabei st\u00e4ndig von bunten Schmetterlingen, einige sind handfl\u00e4chengro\u00df. Am Wegrand bemerken wir sogar eine kleine Schlange, die blitzschnell im Geb\u00fcsch verschwindet. In der Region gibt es \u00fcber 200 Vogelarten, sogar Kondore hat Gilberto hier schon gesehen. Wir haben aber nur das Gl\u00fcck, einige Papageien-Schw\u00e4rme zu entdecken. Nach anstrengenden zwei Stunden erreichen wir schlie\u00dflich den Riesenfarnwald. Bis hier hin hat sich die Flora kontinuierlich ver\u00e4ndert. Wir befinden uns nun auf einer H\u00f6he von knapp 2000m, die Luftfeuchtigkeit ist sehr hoch. Die Riesenfarne haben eine m\u00e4rchenhafte Erscheinung. Mein Guide Gilberto erkl\u00e4rt mir, dass diese Pflanzen pro Jahr einen Zentimeter wachsen und somit einige dieser Exemplare fast 1000 Jahre alt sind! Die Atmosph\u00e4re in dem Wald ist besonders, vor allem weil vorbeiziehende Wolken diesen Abschnitt nun in einen Nebelwald verwandeln. Wir laufen noch ein ganzes St\u00fcck weiter bis zu einem Aussichtspunkt, wobei Gilberto uns mit seiner Machete den Weg freimacht. Mittlerweile haben sich die Wolken wieder verzogen. So k\u00f6nnen wir einen herrlichen Blick auf den Nationalpark&nbsp;<em>Ambor\u00f3<\/em>&nbsp;und auf einige Ausl\u00e4ufer der Anden genie\u00dfen. Die Aussicht ist erstaunlicherweise so gut, dass man stellenweise sogar das Tiefland und die Stadt&nbsp;<em>Santa Cruz<\/em>&nbsp;erkennen kann. Daf\u00fcr haben wir den anstrengenden Aufstieg und die matschigen Schuhe gerne in Kauf genommen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"520\" height=\"189\" src=\"https:\/\/www.aventoura.tourone.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/image-121.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-681\" srcset=\"https:\/\/www.aventoura.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/image-121.png 520w, https:\/\/www.aventoura.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/image-121-300x109.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 520px) 100vw, 520px\" \/><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das kleines St\u00e4dtchen Samaipata liegt auf einer H\u00f6he von 1.646m zwischen der westlichen Andengebirgskette und dem Tiefland Boliviens. Wer das Hochland Boliviens bereisen und sich langsam an die H\u00f6he gew\u00f6hnen will, startet meist in Santa Cruz de la Sierra und f\u00e4hrt von dort aus nach Sucre. 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