{"id":704,"date":"2022-08-11T16:47:53","date_gmt":"2022-08-11T14:47:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.aventoura.tourone.de\/blog\/?p=704"},"modified":"2025-03-25T12:09:04","modified_gmt":"2025-03-25T11:09:04","slug":"4-unterschiede-kein-drama-lama","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.aventoura.de\/blog\/2022\/08\/11\/4-unterschiede-kein-drama-lama\/","title":{"rendered":"4 Unterschiede &#8211; Kein Drama, Lama"},"content":{"rendered":"\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>\u00a0von\u00a0Kevin Bludssat<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>In<a href=\"https:\/\/www.aventoura.de\/bolivien\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/www.aventoura.de\/bolivien\"> Bolivien<\/a> zu reisen ohne eines der heimischen Kamele zu sehen ist in etwa so, wie Paris ohne den Eiffelturm. Die in S\u00fcdamerika heimischen Lamas, Vicu\u00f1as, Alpakas und Guanacos geh\u00f6ren zur gleichen Familie, wie Dromedar und Trampeltier, es sind alles Kamele und die vier Hochlandvertreter geh\u00f6ren genaugenommen zur Gattung der Neuweltkamele.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In der gesamten Andenregion, im Herzen S\u00fcdamerikas gibt es die Kamelarten. In&nbsp;<em>Bolivien&nbsp;<\/em>am H\u00e4ufigsten zu finden sind Lamas. Sie kommen auf einen Bestand von rund drei Millionen Tieren, gefolgt von Alpakas, mit etwa einer halben Million. Die wilden Vicu\u00f1as kommen in Bolivien auf 200.000 Tiere. Guanacos gibt es in Bolivien nicht, sondern nur in der s\u00fcdlichen Andenregion im Grenzgebiet von Chile und Argentinen.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"523\" height=\"346\" src=\"https:\/\/www.aventoura.tourone.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/image-135.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-705 size-full\" srcset=\"https:\/\/www.aventoura.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/image-135.png 523w, https:\/\/www.aventoura.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/image-135-300x198.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 523px) 100vw, 523px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Das Lama (Lama glama)<\/h3>\n\n\n\n<p>Bereits vor 4.000 bis 5.000 Jahren hat man das Guanaco gez\u00fcchtet und domestiziert und ist heute bekannt als das Lama. Das bekannteste Andenkamel erreicht eine Schulterh\u00f6he von 110 bis 140 cm und kommt auf ein Gewicht von 120 bis 150 kg, ist also gr\u00f6\u00dfer und kr\u00e4ftiger als sein wilder Vorfahre. Bei der Fellfarbe gibt es sich vielseitig: wei\u00df, braun und schwarz kommen vor. Dabei k\u00f6nnen sie gefleckt, anders gemustert oder mitunter auch gepunktet sein.<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide has-media-on-the-right is-stacked-on-mobile\"><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Das Alpaka (Vicugna pacos)<\/h3>\n\n\n\n<p>Ein Alpaka erreicht lediglich eine Schulterh\u00f6he von etwa 90 cm und wiegt um die 60 kg, ist also erheblich kleiner und zierlicher als ein Lama. Wegen ihres gleichm\u00e4\u00dfiger und feiner strukturierten Fells, als das der Lamas, werden sie vorzugsweise f\u00fcr die Wollgewinnung gez\u00fcchtet. Vergleicht man die Ohren von Lama und Alpaka stellt man fest, dass die der Lamas leicht gebogen sind und die Ohren des Alpakas gerade nach oben stehen. Sein biologischer Vorfahre ist das Vicu\u00f1a.<\/p>\n<\/div><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"518\" height=\"339\" src=\"https:\/\/www.aventoura.tourone.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/image-136.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-706 size-full\" srcset=\"https:\/\/www.aventoura.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/image-136.png 518w, https:\/\/www.aventoura.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/image-136-300x196.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 518px) 100vw, 518px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"522\" height=\"340\" src=\"https:\/\/www.aventoura.tourone.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/image-137.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-707 size-full\" srcset=\"https:\/\/www.aventoura.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/image-137.png 522w, https:\/\/www.aventoura.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/image-137-300x195.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 522px) 100vw, 522px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Das Vicu\u00f1a (Vicugna vicugna)<\/h3>\n\n\n\n<p>Es \u00e4hnelt dem Guanaco, ist aber kleiner und schlanker. Knapp einen Meter Schulterh\u00f6he, bei 50 kg Gewicht hat diese Art als einziges der Neuweltkamele eine entscheidende Besonderheit: Wie bei Nagetieren w\u00e4chst die untere Reihe der Schneidez\u00e4hne st\u00e4ndig nach. Das Fell ist oberhalb br\u00e4unlich und unterhalb wei\u00df. Ein pr\u00e4sidialer Erlass im Jahr 2006 stellt Vicu\u00f1as in Bolivien unter strengen Artenschutz. Bei unerlaubtem Scheren der international sehr kostbaren und teuren Wolle wird eine dicke Strafe von 3.000 US-Dollar f\u00e4llig. Das T\u00f6ten eines der edlen Tiere wird mit Gef\u00e4ngnis bestraft.<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide has-media-on-the-right is-stacked-on-mobile\"><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Das Guanaco (Lama guanicoe)<\/h3>\n\n\n\n<p>Es ist die wildlebende Form des domestizierten Lamas und erreicht eine Schulterh\u00f6he von etwa 120 cm, bei einem von etwa 100 bis 120 kg. Sein Fell ist wollig, dicht und besteht aus kurzen, krausigen und gewellten Haaren.Oberhalb ist es hellbraun und die Unterseite wei\u00df, das Gesicht weist oft eine schw\u00e4rzliche F\u00e4rbung auf.<\/p>\n<\/div><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"518\" height=\"349\" src=\"https:\/\/www.aventoura.tourone.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/image-138.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-708 size-full\" srcset=\"https:\/\/www.aventoura.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/image-138.png 518w, https:\/\/www.aventoura.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/image-138-300x202.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 518px) 100vw, 518px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Warme Wolle zum Wohlf\u00fchlen<\/h3>\n\n\n\n<p>Das Kilo gute Alpakawolle kostet in Bolivien etwa 30 Euro. F\u00fcr feine Vicu\u00f1a-Wolle wird mit Abstand das Meiste verlangt und liegt bei 300 Euro pro Kilo. F\u00fcr eine Decke von 5 Kilo Gewicht m\u00fcssen etwa 30 Vicu\u00f1as geschoren werden. Auf Antrag der bolivianischen Regierung haben die Vereinten Nationen das Jahr 2024 zum Internationalen Jahr der Kamele ausgerufen. Mit dem Gedenkjahr soll das \u00f6ffentliche Bewusstsein gest\u00e4rkt werden, welche wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung Kamele und damit auch das Lama hat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Bolivien zu reisen ohne eines der heimischen Kamele zu sehen ist in etwa so, wie Paris ohne den Eiffelturm. Die in S\u00fcdamerika heimischen Lamas, Vicu\u00f1as, Alpakas und Guanacos geh\u00f6ren zur gleichen Familie, wie Dromedar und Trampeltier, es sind alles Kamele und die vier Hochlandvertreter geh\u00f6ren genaugenommen zur Gattung der Neuweltkamele.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":707,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[254,165,163,256,257,255],"class_list":["post-704","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-bolivien","tag-alpaka","tag-anden","tag-bolivien","tag-guanaco","tag-lama","tag-vicuna"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.aventoura.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/704","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.aventoura.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.aventoura.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.aventoura.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.aventoura.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=704"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.aventoura.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/704\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1447,"href":"https:\/\/www.aventoura.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/704\/revisions\/1447"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.aventoura.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/707"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.aventoura.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=704"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.aventoura.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=704"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.aventoura.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=704"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}