{"id":833,"date":"2022-08-15T17:29:26","date_gmt":"2022-08-15T15:29:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.aventoura.tourone.de\/blog\/?p=833"},"modified":"2022-08-15T17:29:26","modified_gmt":"2022-08-15T15:29:26","slug":"reisebericht-coca-tee-auf-dem-cotopaxi","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.aventoura.de\/blog\/2022\/08\/15\/reisebericht-coca-tee-auf-dem-cotopaxi\/","title":{"rendered":"Reisebericht: Coca-Tee auf dem Cotopaxi"},"content":{"rendered":"\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>von\u00a0Pilar Aschenbach<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>&#8222;Die indigene Bev\u00f6lkerung bezeichnet ihn als \u201eThron des Mondes\u201c: Eine Wanderung auf dem h\u00f6chsten aktiven Vulkan <a href=\"https:\/\/www.aventoura.tourone.de\/amerika\/ecuador\">Ecuadors<\/a> ist ein atemberaubendes wie berauschendes Erlebnis&#8230;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>H\u00e4tte man doch blo\u00df bei den H\u00e4ndlern in Quito zugegriffen, die in ihren Bauchl\u00e4den bergeweise Coca-Produkte \u00fcber die Pl\u00e4tze schaukeln. Coca-Bonbons, Coca-Tee und getrocknete Bl\u00e4tter zum Kauen, seit viele Jahren bew\u00e4hrte Mittel gegen H\u00f6henkrankheit. Wie gerne w\u00fcrde man jetzt so einen Muntermacher probieren, auf dass er den Schwindel und die K\u00e4lte vertreiben m\u00f6ge. Aber die Einsicht kommt zu sp\u00e4t: Die ecuadorianische Hauptstadt ist mehr als zwei Autostunden entfernt und vor uns erhebt sich der Cotopaxi \u2013 einer der h\u00f6chsten aktiven Vulkane der Erde, eine 5.897 Meter hohe Herausforderung mit strahlend wei\u00dfer Schneekrone, umschwebt von einem flauschigen Wolkenponcho. Nun muss es ohne Coca-Stimulanzien dort hinaufgehen. Schritt f\u00fcr Schritt, Meter f\u00fcr Meter. Mit jeder Serpentine wird der Weg steiler, die Luft d\u00fcnner, der Wind bissiger.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"522\" height=\"341\" src=\"https:\/\/www.aventoura.tourone.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/image-191.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-834\" srcset=\"https:\/\/www.aventoura.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/image-191.png 522w, https:\/\/www.aventoura.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/image-191-300x196.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 522px) 100vw, 522px\" \/><figcaption>Ecuador<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">G\u00e4nsehaut-Erlebnisse<\/h3>\n\n\n\n<p>Doch nicht erst in diesen unwirtlichen H\u00f6hen hatte man zu schaudern begonnen, schon das Auftauchen des Cotopaxi am Horizont war ein G\u00e4nsehautereignis. Ganz allm\u00e4hlich hatte sich der Wolkenvorhang aufgezogen und den Blick auf den H\u00fcnen freigegeben, der mit seinem perfekt geformten Kegel das Supermodel unter den 20 Feuerbergen an der \u201cAvenida de los Volcanes\u201d ist. So nannte Alexander von Humboldt diese weltweit einzigartige Ansammlung von Vulkanen \u2013 neun sind h\u00f6her als 5.000 Meter und acht noch aktiv \u2013 auf seiner S\u00fcdamerika-Expedition 1802.<\/p>\n\n\n\n<p>In n\u00e4chster Nachbarschaft des Cotopaxi residiert in schweigender Eintracht das Vulkanpaar Iliniza Norte und Sur. Nach Ansicht der indigenen Bev\u00f6lkerung ist der eine Berg m\u00e4nnlich und der andere weiblich, beide sind knapp \u00fcber 5.100 Meter hoch \u2013 eine Partnerschaft fast auf Augenh\u00f6he, die sich offenbar nichts mehr beweisen muss: Die <strong>Vulkane<\/strong> gelten als erloschen.<br>Anders der Cotopaxi-Riese, der noch immer nicht zur Ruhe gekommen ist. Nicht nur wegen der Sauerstoffarmut ist uns daher ein wenig mulmig zumute. 1904 hat sich der Feuerspucker zum letzten Mal kr\u00e4ftig ausgetobt, rein statistisch ist die n\u00e4chste Eruption l\u00e4ngst \u00fcberf\u00e4llig. Und \u00fcberhaupt f\u00fchlt man sich wie die personifizierte Anma\u00dfung, denn dem Cotopaxi kommt keine geringere Bedeutung zu, als der \u201cThron des Mondes\u201d zu sein (auch wenn die schnee\u00fcberzogene Spitze eher so aussieht, als w\u00e4re ein wei\u00dfer Himmelsk\u00f6rper daran zerschellt und ausgelaufen).<\/p>\n\n\n\n<p>Schon vor dem Beginn des Inka-Imperiums im 15. Jahrhundert wurde der Berg als Regenspender und Sitz von G\u00f6ttern verehrt. Diesen wollen wir also erklimmen \u2013 und dabei weder Rache f\u00fcrchten noch Mimose sein. Humboldt ist hier schlie\u00dflich auch schon hoch, ohne Hightech-Kleidung, GPS und Emilio.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">&#8222;F\u00fcr Emilio ist die Besteigung des Cotopaxi ein sportlicher Spaziergang&#8220;<\/h3>\n\n\n\n<p>Der Bergf\u00fchrer hie\u00df erst noch Israel Paez, als er zu uns stieg: \u201c\u00dcber 3.200 Metern bin ich f\u00fcr euch dann Emilio.\u201d Die Namensgrenze haben wir bald passiert \u2013 trotz Holperpiste und des Stopps f\u00fcr unkundige Touristen, die an den St\u00e4nden des Besucherzentrums noch schnell Alpaka-Str\u00fcmpfe und -M\u00fctzen gegen die dr\u00e4uende K\u00e4lte erwerben mussten. Der Parkplatz, an dem wir unsere Wanderung beginnen, liegt auf 4.658 Metern. <strong>Humboldt,<\/strong> der sich als erster Europ\u00e4er an den Cotopaxi herangewagt haben soll, gelangte zwar nur bis auf 4.500 Meter, allerdings nicht mit dem Auto, sondern zu Fu\u00df mit schlechtem Schuhwerk.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr Emilio, ein durchtrainiertes Federgewicht aus dem Hochland, ist die Besteigung des Cotopaxi ein sportlicher Spaziergang: \u201cEinmal pro Woche gehe ich da hoch, um in Form zu bleiben\u201d, sagt der Mestize, der an der Bonner Universit\u00e4t Genetik studiert und daher seine Deutschkenntnisse hat. Seinen Landsleuten scheint der Hang gerade anspruchsvoll genug f\u00fcr den sonnt\u00e4glichen Familienausflug zu sein. Wie unsereins nach dem Wirtshausbesuch durch Wald und Wiesen schlendert, streben die Leute aus Quito am Wochenende bis zur Schutzh\u00fctte Jose Ribas auf 4.810 Metern H\u00f6he \u2013 auch deswegen, um den Kindern Schnee zu zeigen, den es in dem Land am \u00c4quator nur auf den Bergen gibt.<\/p>\n\n\n\n<p>Schon von weitem erkannt man, wer Fremder und wer Ecuadorianer ist: Die Einheimischen arbeiten sich den direkten, steilen Weg herauf, w\u00e4hrend die Touristen den alternativen Aufstieg w\u00e4hlen \u2013 einen Pfad, der sich in Serpentinen langsam in die H\u00f6he schl\u00e4ngelt und trittsicherer ist. Die Touristen tragen Outdoor-Kluft und Kameras, die Einheimischen modische Stiefel und manchmal auch Steppkes und Scho\u00dfh\u00fcndchen, denen die Puste ausgegangen ist. Die erwachsenen Quitenos stecken die Kletterpartie recht locker weg. Als Bewohner der h\u00f6chstgelegenen Hauptstadt der Welt sind sie aber auch bestens akklimatisiert, also mit vielen roten Blutk\u00f6rperchen ausgestattet.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">&#8222;Geht langsam, trinkt viel und versucht, euren eigenen Rhythmus zu finden.&#8220;<\/h3>\n\n\n\n<p>Wer auf dem letzten Loch pfeifend die Bergstation Jose Ribas erreicht und mit mattem Stimmchen einen Coca-Tee bestellt, ist jedenfalls klar Tourist. Und tats\u00e4chlich: Das nach Heu duftende und nach Gras schmeckende, gezuckerte Gebr\u00e4u wirkt Wunder: Die K\u00e4lte weicht aus den Gliedern, das Herz schl\u00e4gt ruhiger, der Taumel verfliegt. Die Bl\u00e4tter des Coca-Strauchs gelten als wirksam gegen die Symptome der H\u00f6henkrankheit, weil sie die Sauerstoffaufnahme verbessern. Noch einen Becher, bitte! Und noch einen! Jetzt k\u00f6nnte man glatt noch h\u00f6her steigen, zumindest bis zur Schneegrenze! Man war ja auch erst eine halbe Stunde unterwegs und hat noch nicht mal 200 H\u00f6henmeter \u00fcberwunden.<\/p>\n\n\n\n<p>Und an der Schutzh\u00fctte geht es eigentlich auch erst so richtig los. Vor dem Gipfelaufstieg, der kurz nach Mitternacht startet, n\u00e4chtigen die Wanderer oben unterm Dach. Doch f\u00fcr unsere Gruppe ist das Abenteuer hier zu Ende, unser Schlusslicht wird erst 45 Minuten sp\u00e4ter und mit aschfahlem Gesicht eintreffen. Zumindest d\u00fcrfen wir uns am Ende alle attestieren: Wir haben es auf 4.810 Meter geschafft \u2013 exakt die H\u00f6he des Mont Blanc, dem h\u00f6chsten Berg in Europa. Emilio hatte sich als exzellenter Motivationsk\u00fcnstler erwiesen und als Philosoph dazu. \u201cDort oben ist man f\u00fcr alle seine Fehler selbst verantwortlich\u201d, sagte er \u00fcber seine Faszination f\u00fcr die Berge.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch hatte uns Emilio gut instruiert: \u201cGeht langsam, trinkt viel und versucht, euren eigenen Rhythmus zu finden.\u201d Das klappe dann auch immer besser. Die anf\u00e4ngliche Schnappatmung wich einem tiefen, konzentrierten Luftholen, und man verfiel in einen meditativen Trott \u2013 lediglich unterbrochen von kurzen Pausen, um die Aussichten aufzusaugen: oben der eischneewei\u00dfe Vulkan-Sch\u00f6nling, unten die gr\u00fcn-braune Schwemmlandebene des <strong>Cotopaxi-Nationalparks <\/strong>mit weichen Wolkenbergen am babyblauen Himmel und kargen Bergen auf Erden. Eine Weite mit unz\u00e4hligen Ebenen, eine B\u00fchne der Natur, auf der sich die Kulissen und Dimensionen mit jeder Serpentine zu verschieben schienen und Kleinbusse zu Matchbox-Autos schrumpften, Menschen zu Ameisen auf zwei Beinen und die Stra\u00dfen zu d\u00fcnnen Adern.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Auf den Spuren von Humboldt<\/h3>\n\n\n\n<p>In der Liste der h\u00f6chsten aktiven <strong>Vulkane<\/strong> der Welt steht der Cotopaxi auf Platz f\u00fcnf. Innerhalb Ecuadors wird er nur vom inaktiven, 6.310 Meter hohen Chimborazo \u00fcberboten, den Humboldt gleichfalls nicht scheute (auch wenn er den Gipfel wegen einer Felsspalte nicht bezwingen konnte). Der Naturforscher muss von Ecuador als Studienobjekt hingerissen gewesen sein, befand er doch, dass es in der Geografie des Landes nur eine Konstante gebe: die Vielfalt. Im vergangenen Jahr zog dieser Reichtum rund 1,1 Millionen ausl\u00e4ndische Touristen an, darunter 27.000 aus Deutschland. Bei vielen Besuchern steht auch die Stra\u00dfe der Vulkane auf dem Programm, die \u00fcber 250 Kilometer ungef\u00e4hr durch die Landesmitte verl\u00e4uft.<br>Humboldt soll sich auf seine Expeditionen in der Hacienda La Cienega vorbereitet haben, einem gediegenen G\u00e4stehaus bei Lasso. Es ist jedoch zu bezweifeln, dass er es so komfortabel hatte wie wir im Termas de Papallacta Spa &amp; Resort. Am Abend vor der Wanderung hatten wir uns auf der Anlage, die sich etwas weiter im Nordosten am Fu\u00dfe des Vulkans Antisana befindet, pr\u00e4chtig entspannen k\u00f6nnen. Die hei\u00dfen Thermalquellen beginnen direkt vor der Zimmert\u00fcr, fast vom Bett aus kann man sich in die 36 Grad warmen Becken gleiten lassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Dem mineralhaltigen Wasser werden allerlei positive Effekte nachgesagt, von der Steigerung des Wohlgef\u00fchls im Allgemeinen bis zur Linderung von Atembeschweren und Hautproblemen im Speziellen. Das Beste an dem Dampfbad der Natur aber ist: Es hat 24 Stunden ge\u00f6ffnet. Ob morgens vor dem Fr\u00fchst\u00fcck oder nachts, wenn einen die d\u00fcnne Luft und der Jetlag nicht durchschlafen lassen \u2013 zu jeder Zeit kann man in die Pools eintauchen und dabei nicht nur die W\u00e4rme, sondern manchmal auch ein funkelndes Sternenmeer genie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<p>So gest\u00e4rkt hatte man anderntags das Hotel verlassen, um die Cotopaxi-Exkursion zu wagen. Die signalroten Pillen im Badezimmer \u2013 eine Empfehlung des Hauses gegen H\u00f6henkrankheit \u2013 hatte man leichtsinnig verschm\u00e4ht: Die Tour w\u00fcrde sicher auch ohne Doping zu schaffen sein. Sie ist ein klassischer Bestandteil von Hochland-Rundreisen, und deren Teilnehmer k\u00f6nnen doch unm\u00f6glich alle Fitness-Asse sein! Jene Pillensorte aus dem Hotel hatte sp\u00e4ter auch Emilio aus seinem Survival-Kit gepellt, um unsere Nachhut damit zu p\u00e4ppeln. Der Cotopaxi gilt als leicht zu besteigen, aber nun ja, alles ist relativ. Wir Flachl\u00e4nder k\u00f6nnen zu unserer Entschuldigung sagen, dass wir nur wenige Tage f\u00fcr die Eingew\u00f6hnung hatten.<\/p>\n\n\n\n<p>Vom Berg herunter geht es dann im Sauseschritt, dass der Staub nur so wirbelt. Verleihen die Endorphine Fl\u00fcgel, weil man die Herausforderung gemeistert hat? Oder hat das Gef\u00fchl der Schwerelosigkeit etwa mit einer \u00dcberdosis <strong>Coca-Tee <\/strong>zu tun? Vielleicht sind es aber auch die atemberaubenden Aussichten, die einen so berauschen&#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Die indigene Bev\u00f6lkerung bezeichnet ihn als \u201eThron des Mondes\u201c: Eine Wanderung auf dem h\u00f6chsten aktiven Vulkan Ecuadors ist ein atemberaubendes wie berauschendes Erlebnis&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":834,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[10],"tags":[165,227,166,68,29,164,147],"class_list":["post-833","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-ecuador-galapagos","tag-anden","tag-berge","tag-ecuador","tag-nationalpark","tag-natur","tag-suedamerika","tag-vulkane"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.aventoura.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/833","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.aventoura.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.aventoura.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.aventoura.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.aventoura.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=833"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.aventoura.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/833\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":836,"href":"https:\/\/www.aventoura.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/833\/revisions\/836"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.aventoura.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/834"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.aventoura.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=833"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.aventoura.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=833"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.aventoura.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=833"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}