{"id":945,"date":"2022-12-21T12:07:48","date_gmt":"2022-12-21T11:07:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.aventoura.tourone.de\/blog\/?p=945"},"modified":"2023-11-15T09:50:52","modified_gmt":"2023-11-15T08:50:52","slug":"reisebericht-costa-rica-waehrend-der-regenzeit-im-september-oktober","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.aventoura.de\/blog\/2022\/12\/21\/reisebericht-costa-rica-waehrend-der-regenzeit-im-september-oktober\/","title":{"rendered":"Reisebericht: Costa Rica w\u00e4hrend der Regenzeit im September\/Oktober"},"content":{"rendered":"\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>07.12.2017&nbsp;von&nbsp;avenTOURa-Reiseteilnehmern Ren\u00e8 &amp; Ailyn<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Nachdem wir unsere lang geplante Reise nach <a href=\"https:\/\/www.aventoura.de\/amerika\/kuba\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/www.aventoura.de\/amerika\/kuba\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Cuba<\/a>, aufgrund der St\u00fcrme, \u00dcberflutungen und Verw\u00fcstungen, absagen mussten bzw. seitens des entsprechenden Reiseunternehmens storniert wurde, mussten wir uns innerhalb k\u00fcrzester Zeit f\u00fcr ein anderes Reiseziel entscheiden. Ich habe Stunden im Internet verbracht, aber kein Reiseziel erschien uns so zu gefallen wie Kuba. Schlussendlich kamen wir auf Costa Rica und prompt erhielten wir ein tolles Reiseangebot von avenTOURa, was \u00fcber unser urspr\u00fcngliches Reiseunternehmen organisiert wurde.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wir buchten also die&nbsp;<strong>FlexiDrivePlus-Reise<\/strong>&nbsp;in<strong><a href=\"https:\/\/www.aventoura.de\/amerika\/costa-rica\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/www.aventoura.de\/amerika\/costa-rica\">&nbsp;Costa Rica<\/a><\/strong>&nbsp;und schon kurze Zeit sp\u00e4ter, also am 23.September ging es los. Vorab hatte ich mir noch einen Tag Zeit genommen und schaute mir alle Hotels und Bewertungen an, von denen wir 200 zur Auswahl hatten. Es war sehr zeitintensiv, aber im Nachhinein bin ich froh, dass ich mir die Zeit nehmen konnte, um zumindest einen groben Plan unserer Mietwagenrundreise zu erstellen.<br>Wir flogen mit der Airline Iberia, nicht sonderlich gut, aber wir sind sicher an unserem Reiseziel angekommen. Wir wurden am Flughafen von einem Transfer abgeholt, hat alles wunderbar geklappt. Anschlie\u00dfend wurden wir in unser erstes Hotel in San Jose, was vorab gebucht wurde,<br>gebracht. Es war schon abends als wir ankamen und wir waren total kaputt und m\u00fcde. Wir wurden herzlich von einer Reisebetreuerin empfangen, die uns noch einige Informationen und Unterlagen zu Costa Rica gab.<br>Am n\u00e4chsten Morgen gab es ein tolles Fr\u00fchst\u00fcck in unserer ersten Unterkunft in San Jose (<strong>Hotel Villa los Candiles<\/strong>). Wir waren fast die einzigen G\u00e4ste in dem Hotel, da in den Monaten September und Oktober kaum Tourismus herrscht, aufgrund der Regenzeit. Nach dem leckeren Fr\u00fchst\u00fcck nahmen wir unser Mietauto entgegen.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"570\" height=\"377\" src=\"https:\/\/www.aventoura.tourone.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/image-17.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-946\" srcset=\"https:\/\/www.aventoura.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/image-17.png 570w, https:\/\/www.aventoura.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/image-17-300x198.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 570px) 100vw, 570px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n<p>Danach entschieden wir uns spontan f\u00fcr eine Vip City Bus Tour (sehr zu empfehlen) und eine weitere Nacht in diesem tollen Hotel. San Jose ist grunds\u00e4tzlich eine nicht so ansehnliche Stadt, aber dank der tollen Guides und der kleinen Gruppengr\u00f6sse, haben wir auch sehr sch\u00f6ne Gegenden von San Jose sehen d\u00fcrfen, z.B. das Stadion, wo wir ohne Guides nicht hereingekommen w\u00e4ren. Ein kurzer Regenschauer ereilte uns, aber es war dennoch sehr interessant und wir, aber auch die Guides, waren ja auf Regen gut vorbereitet.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><a href=\"https:\/\/www.aventoura.de\/reisen\/costa-rica-nationalparks-und-ozeane\">Mit dem Mietwagen entlang der Karibikk\u00fcste<\/a><\/h3>\n\n\n\n<p>Am n\u00e4chsten Tag, gut gest\u00e4rkt mit Reis und Bohnen, machten wir unseren ersten Ausflug mit dem Mietwagen. Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens und der beschr\u00e4nkten Geschwindigkeit auf max. 80-90km\/h auf Autobahnen, brauchten wir f\u00fcr unser gestecktes Ziel sehr lange. Wir fuhren von San Jose nach Cahuita, etwa 200km Richtung Atlantik (Kraibikseite). Auf dem Weg dorthin, machten wir halt beim Rainforest Adventure Park. Wir kamen gerade rechtzeitig zur gef\u00fchrten Tour der Zippline und Tram inmitten des Regenwaldes. Ich entschied mich f\u00fcr eine Helmcamera, um die tolle Vegetation und den Funfaktor in den Baumkronen festzuhalten. Wir waren insgesamt 2 P\u00e4rchen, somit konnten wir von der gef\u00fchrten Tour sehr gut profitieren. G\u00fcnstig war dieser Trip nicht, aber dennoch absolut lohnenswert, wir haben es sehr genossen und waren \u00fcberw\u00e4ltigt von der Artenvielfalt der Tiere und Pflanzen, zudem wurden wir von den Guides sehr gut betreut.<br>Als wir Mittagessen gingen, fing es sehr stark an mit regnen, aber das machte nichts, denn die Regenzeit ist oft nur sehr kurz und wir konnten nach dem Mittagessen unsere Parktour fast trocken fortsetzen. Laut Recherchen im Internet verbringt man h\u00f6chstens 2h in dem Park, wir aber waren bis zum sp\u00e4ten Nachmittag dort, da wir nat\u00fcrlich alle Aktivit\u00e4ten gebucht hatten, die man dort machen kann.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"422\" height=\"481\" src=\"https:\/\/www.aventoura.tourone.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/image-18.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-947\" srcset=\"https:\/\/www.aventoura.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/image-18.png 422w, https:\/\/www.aventoura.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/image-18-263x300.png 263w\" sizes=\"auto, (max-width: 422px) 100vw, 422px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Natur pur<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<p>16.15 Uhr ging es dann weiter Richtung Cahuita, so langsam begann die D\u00e4mmerung. In allen Reisef\u00fchrern wurde davor gewarnt, dass man im Dunkeln auf keinen Fall fahren sollte, da die Strassen in einem sehr schlechten Zustand seien und nicht gut sichtbar, aber dies k\u00f6nnen wir absolut nicht best\u00e4tigen. Zudem war es wesentlich angenehmer zu fahren, da die Strassen frei waren. Am Abend trafen wir in Cahuita ein und entschieden uns f\u00fcr die Kenaki Lodge. Es ist eine kleine Lodge die privat gef\u00fchrt wird, f\u00fcr eine Nacht sehr zu empfehlen, allerdings etwas<br>abgelegen und ohne Restaurantbetrieb, somit fuhren wir kurz nach der Ankunft nochmals los in den Ort, um etwas zu essen. Wir parkten das Auto so, dass wir es im Blick hatten, so wie es von den Reisef\u00fchrern empfohlen wurde, aber niemand interessierte sich f\u00fcr das Auto. Der Ort war sehr belebt und bunt, einfach spannend zu beobachten.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Faultierfarm und Jaguar Rescue Center<\/h3>\n\n\n\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen gab es ein sehr leckeres Fr\u00fchst\u00fcck, der Geschmack der Fr\u00fcchte ist absolut nicht vergleichbar mit den S\u00fcdfr\u00fcchten die es hier zu kaufen gibt. Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck machten wir uns auf zur Sloth Sanctuary (Faultierfarm), da dies meine Lieblingstiere sind und ich bereits vor ein paar Jahren eine Dokumentation \u00fcber diese Auffangstation gesehen hatte. Es war toll diese Tiere mal so nah zu sehen und mehr \u00fcber sie zu erfahren, allerdings waren die Informationen sehr langwierig und die Tiere waren nur durch Gitter zu sehen. Es war ein sehr gro\u00dfer Raum, inmitten ein paar K\u00e4fige mit verschiedenen Faultierarten, sonst nichts. Nach der langen Informationsveranstaltung, machten wir noch eine kleine Bootstour durch Mangrovenb\u00e4ume, aber auch das war nicht so spektakul\u00e4r, es wirkte eher wie eine Massenabfertigung von Touristen.<br>Ein paar wildlebende Tiere haben wir noch gesehen, anschlie\u00dfend konnten wir das dort am l\u00e4ngsten lebende Faultier fotografieren, Buttercup.<br>Es war toll dieses Faultier mal live zu sehen, allerdings war die Glasabtrennung zu dem Tier so hoch, dass ich kaum dar\u00fcber schauen konnte.<br>Wir hoffen einfach, dass die Eintrittsgelder in die Tiere investiert werden, obwohl unser Eindruck etwas anderes vermuten l\u00e4sst.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach der Faultierfarm bezogen wir unsere n\u00e4chste Lodge, nochmals in Cahuita, aber n\u00e4her am Ort. Die\u00a0<strong>Lodge la Diosa\u00a0<\/strong>hat sehr gro\u00dfz\u00fcgige Zimmer und sogar ein Jacuzzi im Badezimmer, das Meer grenzte direkt an die Lodge. Auch dort waren wir fast wieder die einzigen G\u00e4ste, aufgrund der Regenzeit.<br>Nach dem Einchecken sind wir Richtung Panama gefahren, an den endlosen Strand des Atlantik. Wir sind in einer netten Beachbar gelandet, wo wir zu Mittag a\u00dfen und anschlie\u00dfend am Strand relaxten. Ein paar Menschen und wilde Hunde konnten wir sehen, aber sonst war der Strand ziemlich leer. Bis zum sp\u00e4ten Nachmittag verweilten wir dort, dann sind wir zur\u00fcck zur Lodge.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"689\" height=\"368\" src=\"https:\/\/www.aventoura.tourone.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/image-19.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-948\" srcset=\"https:\/\/www.aventoura.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/image-19.png 689w, https:\/\/www.aventoura.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/image-19-300x160.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 689px) 100vw, 689px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Unterk\u00fcnfte<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen war ich schon sehr fr\u00fch wach und nutzte die Zeit am Pool. Es war toll, das Wasser sch\u00f6n warm und keine Menschenseele weit und breit. Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck machten wir uns auf zum Jaguar Rescue Center in der N\u00e4he von Puerto Viejo, dies war ein Tipp von der Betreiberin der Kenaki Lodge. Wieder einmal kamen wir genau zur rechten Zeit zur F\u00fchrung. Eine tolle Anlage f\u00fcr verwaiste und verletzte Tiere, die zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt wieder ausgewildert werden. Einige Tiere sind dort frei herumgelaufen, ganz anders als bei der Faultierfarm.<br>Dort durfte ich zwar auch kein Faultier streicheln, weil sie sich nicht zu sehr an die Menschenhand gew\u00f6hnen sollen, aber immerhin konnte ich sie dort von ganz nah sehen und mein Herz lachte. Man sp\u00fcrte sehr, wie wohl sich die verschiedenen Tiere dort f\u00fchlten und wir erhielten Unmengen an Informationen \u00fcber die Tiere und das Rescue Center.<br>Anschlie\u00dfend fuhren wir nach Puerto Viejo und schauten uns diesen kleinen Ort an, direkt gelegen am Meer.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"715\" height=\"162\" src=\"https:\/\/www.aventoura.tourone.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/image-20.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-949\" srcset=\"https:\/\/www.aventoura.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/image-20.png 715w, https:\/\/www.aventoura.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/image-20-300x68.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 715px) 100vw, 715px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Impressionen<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Umgebung um La Fortuna<\/h3>\n\n\n\n<p>Am Nachmittag haben wir uns auf den Weg gemacht Richtung La Fortuna. Wir machten einen Zwischenstopp in Puerto Viejo de Sarapiqui, ein anderes, in der Selva Verde Lodge, da es schon recht sp\u00e4t war. Eigentlich wollten wir zu einer Lodge in Guapiles, aber wir haben die Abfahrt verpasst und haben die n\u00e4chste Lodge genommen, das ist der Vorteil von Flexi Drive. Die Lodge ist riesig und hat ein Flair von Massentourismus, unser Zimmer war praktisch eingerichtet, es roch sehr muffig \u00fcberall und es war sehr schw\u00fcl, die K\u00fcche war auch schon geschlossen und die<br>W\u00e4nde zum Nachbarzimmer waren so d\u00fcnn, dass man tats\u00e4chlich alles h\u00f6ren konnte. Ich f\u00fchlte mich dort \u00fcberhaupt nicht wohl.<br>Das Fr\u00fchst\u00fcck am n\u00e4chsten Morgen war ok. Der Botanische Garten, auf der gegen\u00fcberliegenden Seite war sehr sch\u00f6n angelegt, auch wenn es<br>teilweise schon heruntergekommen war. Ich war froh, als wir die Lodge nach dem Fr\u00fchst\u00fcck wieder verlie\u00dfen und weiterfuhren nach La<br>Fortuna. Spontan hielten wir unterwegs noch kurz bei einer Anananasplantage.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"710\" height=\"356\" src=\"https:\/\/www.aventoura.tourone.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/image-23.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-952\" srcset=\"https:\/\/www.aventoura.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/image-23.png 710w, https:\/\/www.aventoura.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/image-23-300x150.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 710px) 100vw, 710px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Impresionen<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<p>Die Gegend um La Fortuna wurde nun etwas bergiger, ganz anders als an der Atlantikk\u00fcste, aber auch eine sehr sch\u00f6ne Landschaft. Unterdessen hatte ich das n\u00e4chste Hotel bei La Fortuna herausgesucht, aber dies war wieder sehr abgelegen, also entschieden wir uns spontan um und buchten zwei N\u00e4chte im Magic Mountain Hotel direkt im Ort mit einem super sch\u00f6nen Blick auf den Vulkan Arenal. Bei der Ankunft am Hotel begann es gerade zu regnen, also schauten wir uns erstmal ein wenig im Zimmer um und genossen die Atmosph\u00e4re auf dem Balkon.<br>Die Zimmer sind sehr modern eingerichtet und sehr gro\u00dfz\u00fcgig geschnitten, es lie\u00df keine W\u00fcnsche offen. Als es aufh\u00f6rte zu regnen, erkundeten wir die Umgebung und sind zuf\u00e4llig bei einer Kaffeeplantage gelandet, wo wir eine kleine F\u00fchrung und Verkostung erhielten, nur f\u00fcr uns.<br>Dort probierten wir den frisch ger\u00f6steten Kaffee mit Ziegenmilch, sehr lecker, h\u00e4tten wir selbst nicht gedacht.<br>Am Abend gingen wir noch ins Hotelrestaurant und anschlie\u00dfend fr\u00fch zu Bett, da wir f\u00fcr den n\u00e4chsten Tag eine Tagestour gebucht hatten und fr\u00fch raus mussten.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"646\" height=\"342\" src=\"https:\/\/www.aventoura.tourone.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/image-21.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-950\" srcset=\"https:\/\/www.aventoura.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/image-21.png 646w, https:\/\/www.aventoura.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/image-21-300x159.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 646px) 100vw, 646px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Impresionen<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<p>Sehr fr\u00fch am Morgen starteten wir zu unserer Tagestour, wir hatten Gl\u00fcck das unsere Gruppe nur aus 5 Leuten bestand. Als erstes fuhren wir an diesem Tag zu den Hanging Bridges mitten im Regenwald. Die hohe Luftfeuchtigkeit machte mir wieder zu schaffen, weil man gar nicht aufh\u00f6rt zu schwitzen, aber es war wieder sehr interessant und toll in der Natur. Anschlie\u00dfend fuhren wir weiter zu einem Wasserfall, vorher luden wir aber die anderen 3 Personen im Ort ab, somit hatten wir nun eine private Tour nur f\u00fcr uns. 500 Treppenstufen ging es nun nach unten zum Wasserfall, wo man auch baden konnte, allerdings war das Wasser sehr kalt und die Str\u00f6mung stark. Eine giftige Schlange haben wir auch gesehen, diese wurde aber umgehend gefangen und umgesetzt, damit die Touristen nicht zu Schaden kommen. Die Fangmethode ist f\u00fcr einen Tierliebhaber nicht gerade tierfreundlich, da sich die Schlange dabei verletzt hatte, man sagte mir aber, dass es der Schlange gut gehe und lebt.<br>Nach dem kurzen Badevergn\u00fcgen ging es nat\u00fcrlich die 500 Treppenstufen wieder nach oben, wobei mich meine Kondition schon nach kurzer Zeit im Stich lie\u00df. Meinen Herzschlag sp\u00fcrte ich bis in die F\u00fc\u00dfe, aber der Guide motivierte mich immer wieder und schlussendlich kam ich v\u00f6llig durchn\u00e4sst auch wieder oben an.<br>Nach dieser Anstrengung fuhren wir zum wohlverdienten Mittagessen, gemeinsam nahmen wir dies mit dem Guide und dem Fahrer ein, auf einer tollen Terrasse mit herrlichem Blick. Nach dem Mittagessen machten wir uns auf den Weg zum Vulkan Arenal, dummerweise begann es zu regnen, aber davon lie\u00dfen wir uns nicht aufhalten. Oben angekommen, also zumindest ein St\u00fcck, denn bis ganz rauf darf man nicht, da dieser noch aktiv ist, hatten wir einen super Blick auf den gegen\u00fcberliegenden Arenalsee und den Vulkan selbst. \u00dcberall lagen noch Lavasteine herum vom letzten Ausbruch 2010. Wir machten ein paar Fotos und wanderten zur\u00fcck.<br>Durchn\u00e4sst machten wir uns nun auf den Weg zu den Hot Springs im Eco termale, dort konnten wir noch 3 Stunden verweilen inklusive Abendessen. Es war eine sehr sch\u00f6ne Anlage und das Wasser war tats\u00e4chlich so sch\u00f6n warm durch den Vulkan, einfach herrlich. Am Abend holten sie uns wieder ab und brachten uns zur\u00fcck zum Hotel.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Kurzer Abstecher nach Nicaragua<\/h3>\n\n\n\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen starteten wir Richtung La Cruz, nahe Grenze&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.aventoura.de\/amerika\/nicaragua\">Nicaragua<\/a>. Auswahl an Lodges hatten wir in dieser Gegend nicht viele, aber das machte nichts. Es war eine sehr abenteuerliche Fahrt bis zu der Lodge, dennoch hat es sich gelohnt, obwohl diese etwas abgelegen ist.<br>Die Finca Casa Stella wird gef\u00fchrt von Schweizern, die vor Jahren ausgewandert sind. Endlich konnten wir mal wieder deutsch sprechen, denn unsere Englischkenntnisse sind eher beschr\u00e4nkt und somit die Konversation eher m\u00fchsam.<br>Wir bezogen unser Zimmer und erkundeten noch ein wenig das Anwesen. Auch hier waren wir fast wieder die einzigen G\u00e4ste. Am Abend a\u00dfen wir gemeinsam mit den Gastgebern zu Abend, es wurde frisch gekocht und es war sehr lecker. Wir besprachen noch den Tagesausflug nach Nicaragua und plauderten ein wenig. Ihre zwei Hunde freuten sich \u00fcber unseren Besuch, vor allem von mir, weil ich mich liebevoll um sie<br>k\u00fcmmerte, auch wenn der eine von beiden fast so gro\u00df war wie ich, genoss er das graulen und streicheln.<\/p>\n\n\n\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen mussten wir recht fr\u00fch aufstehen, weil wir sonst zu lange an der Grenze verbringen m\u00fcssten. Es gab ein tolles Fr\u00fchst\u00fcck, wieder mit frischen Fr\u00fcchten und vor allem mit selbst gebackenem Brot, so lecker. Anschlie\u00dfend machten wir uns auf nach Nicaragua, der gesamte b\u00fcrokratische Prozess dauerte etwa 1,5 Stunden. Auf der anderen Grenzseite empfingen uns ein Guide und ein Fahrer. Der erste kurze Stopp war an einem See, wovon man gut auf die zwei Vulkane schauen konnte. Anschlie\u00dfend liefen wir kurz \u00fcber einen Markt in Rivas, der aber nicht sonderlich spektakul\u00e4r war. Die Vegetation in Nicaragua ist ein wenig anders, als in Costa Rica, keine Unmengen an B\u00e4umen und<br>Palmen, eher langweiliger. Zwischendurch sieht man immer mal ein paar wilde Hunde am Stra\u00dfenrand und ein paar Bretterbuden.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir fuhren weiter nach Granada, die erste erbaute Stadt in Nicaragua im kolonial Stil. Grunds\u00e4tzlich wirklich sch\u00f6n, aber leider begann es zu regnen, so dass wir die Kutschfahrt nicht so genie\u00dfen konnten. Beim Aussteigen aus der Kutsche bin ich von der Stufe gerutscht, weil diese vom Regen so nass und glitschig war, die daraus resultierenden H\u00e4matome waren zahlreich und zur\u00fcck in der Heimat immer noch zu sehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Mittagessen nahmen wir in einer typischen Kantine von Nicaragua ein, ich hielt mich da eher dezent zur\u00fcck, denn einige angebotene Speisen konnte man nur schwer identifizieren. Anschlie\u00dfend gingen wir noch kurz \u00fcber einen Markt und machten uns dann weiter auf den Weg<br>zum Vulkan Masaya. Wir mussten noch eine Stunde warten, bevor wir zu dem Krater durften, da der Regen den Qualm vom aktiven Vulkan so aufgewirbelt hatte und somit durch die giftigen D\u00e4mpfe Erstickung drohte. Endlich oben angekommen, konnte man sehr gut in den Krater hineinschauen und die gl\u00fchende Lava sehen, sehr eindr\u00fccklich, wenn man dies sonst nur aus den Medien kennt. Maximal 15 Minuten durfte man dort oben bleiben, weil die D\u00e4mpfe die Atemwege sehr reizen, \u00fcberall h\u00f6rte man die Touristen husten.<br>Nach dem Vulkanbesuch fuhren wir nochmals zu einem anderen Markt, wo man eine sehr sch\u00f6ne Sicht \u00fcber den See hatte (inaktiver Krater gef\u00fcllt mit Regenwasser) und traditionellen Kaffee probieren konnte.<br>Am sp\u00e4ten Nachmittag ging es zur\u00fcck zur Grenze, wo wir von dem schweizer Lodgebetreiber wieder abgeholt wurden. Am Abend durften wir wieder ein tolles selbstgekochtes Men\u00fc zu uns nehmen und selbstgemachten Wein probieren.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ausklang an der Pazifikk\u00fcste<\/h3>\n\n\n\n<p>Schweren Herzens verlie\u00dfen wir am n\u00e4chsten Tag die Finca Casa Castella und fuhren Richtung Jaco. Die Fahrt dauerte ein paar Stunden, weil wir von ganz oben, nach ganz unten an die Pazifikk\u00fcste fuhren. Dort angekommen, checkten wir im Hotel Pochote Grande ein, es war nicht das Beste, aber unter deutscher Leitung und es war direkt am Strand. Im Hotelgarten hauste ein recht gro\u00dfer Leguan, zudem war dort ein Mandelbaum, wo sich mehrere bunte Aras tummelten.<br>Wir erkundeten wieder ein wenig die Umgebung und gingen an den Strand, am Abend sind wir in das angrenzende 5 Sterne Hotel gegangen zum Abendessen, da unser Hotel eher nur Snacks im Angebot hatte, da die Zimmer kaum belegt waren. Am n\u00e4chsten Tag, unser letzter Tag f\u00fcr einen Tagesausflug, planten wir den Manuel Antonio Nationalpark, da es dort mit einen der sch\u00f6nste Str\u00e4nde von Costa Rica gibt.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"745\" height=\"395\" src=\"https:\/\/www.aventoura.tourone.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/image-22.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-951\" srcset=\"https:\/\/www.aventoura.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/image-22.png 745w, https:\/\/www.aventoura.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/image-22-300x159.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 745px) 100vw, 745px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Impressionen<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<p><br>Das Fr\u00fchst\u00fcck unseres Hotels war mehr schlecht als recht, aber man merkte halt sehr stark in diesem Hotel, dass dies von zwei M\u00e4nnern gef\u00fchrt wird und einfach das Auge f\u00fcrs Detail fehlte. Auf dem Weg zum Nationalpark sahen wir diverse Palm\u00f6lplantagen, woraufhin ich beschloss, kein<br>Nutella mehr zu kaufen, da die Herstellung nicht so human und umweltfreundlich ist. Neben den Mitarbeiterh\u00e4usern war angrenzend ein Friedhof, sehr be\u00e4ngstigend. Wieder einmal kamen wir rechtzeitig zu einer gef\u00fchrten Tour. Der Guide zeigte uns ein paar wildlebende Tiere, die wir selbst nicht gesehen h\u00e4tten, da sie sich verstecken oder tarnen. Die Affen konnten wir diesmal sehr nah erleben, auch sonst haben wir noch Tiere sehen k\u00f6nnen, die wir in den anderen Nationalparks noch nicht gesehen haben.<br>Die Tour endete an einer Bucht mit sch\u00f6nem Sandstrand und Blick aufs Meer. Aber Achtung\u2026an diesem Strand sollte man sein Hab und Gut niemals unbeaufsichtigt lassen, denn so niedlich die kleinen tierischen Diebe auch sind, so flink und gef\u00e4hrlich sind sie auch. Affen und Waschb\u00e4ren klauen alles Essbare.<\/p>\n\n\n\n<p>Am Nachmittag machten wir uns auf den R\u00fcckweg, hielten aber noch an dem Flugzeugrestaurant, was wir bei der Hinfahrt bereits gesehen hatten. Von dort hat man eine tolle Sicht von oben aufs Meer. Auf dem Weg zum Hotel gerieten wir in einen heftigen Regenschauer, so dass wir kaum noch die Stra\u00dfe sahen, aber zeitverz\u00f6gert dadurch kamen wir dann doch noch unversehrt am Hotel an. Wir gingen ein letztes Mal an die Bar und unterhielten uns mit anderen Deutschen, bevor wir am n\u00e4chsten Tag die Heimreise antraten.<\/p>\n\n\n\n<p>Am Abreisetag machten wir noch einen kurzen Halt an der Krokodilbr\u00fccke, bevor wir nach San Jose zum Flughafen fuhren.<\/p>\n\n\n\n<p>Ren\u00e8 und Ailyn<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachdem wir unsere lang geplante Reise nach Cuba, aufgrund der St\u00fcrme, \u00dcberflutungen und Verw\u00fcstungen, absagen mussten bzw. seitens des entsprechenden Reiseunternehmens storniert wurde, mussten wir uns innerhalb k\u00fcrzester Zeit f\u00fcr ein anderes Reiseziel entscheiden. Ich habe Stunden im Internet verbracht, aber kein Reiseziel erschien uns so zu gefallen wie Kuba.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":947,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[7],"tags":[126,314,161,31,132],"class_list":["post-945","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-costa-rica","tag-costa-rica","tag-erfahrungsbericht","tag-reisebericht","tag-rundreise","tag-urlaub"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.aventoura.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/945","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.aventoura.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.aventoura.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.aventoura.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.aventoura.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=945"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.aventoura.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/945\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":996,"href":"https:\/\/www.aventoura.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/945\/revisions\/996"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.aventoura.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/947"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.aventoura.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=945"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.aventoura.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=945"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.aventoura.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=945"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}