Reiseziel Kuba

Kuba Reiseblog

Freuen Sie sich auf spannende Einblicke in die kubanische Lebenswelt! In unserem Kuba-Reiseblog haben wir interessante Tipps, aktuelle Neuigkeiten und inspirierende Reiseberichte rund um das Reiseziel Kuba für Sie zusammengestellt.

  • Wer nur zwei Wochen Urlaub zur Verfügung hat und zudem das erste Mal auf Kuba verweilt, durchfährt sie höchstens auf dem Weg nach Santiago und lässt sie zumeist links oder rechts des Weges liegen. Die Provinz Granma, benannt nach der kleinen Yacht, die im Jahre 1956 82 Rebellen rund um Fidel Castro nach Kuba brachte, um das Batista-Regime zu stürzen. Wer jedoch mehr Zeit mitbringt und Havanna, Viñales oder Trinidad schon auf früheren Reisen besucht hat, sollte es sich überlegen diese Provinz mehr als nur auf einem Zwischenstopp zu besuchen, es lohnt sich!

  • Die Durchquerung des Humboldt-Nationalparkes mit Touristengruppen war viele Jahre unmöglich, nur in Randzonen war es erlaubt für Besucher im Park zu wandern. Zu viele kubanische Institutionen hatten ihre eigenen Interessen im Park und zeigten gegenüber unserem Projekt einer Parkdurchwanderung kein großes Entgegenkommen. Vor Kurzem hat sich nun der Wind gedreht und ich hatte das große Glück mit kubanischen Kollegen den Park mehrfach zu queren, um eine Route für Wandergruppen zu erkunden.

  • Den Ausspruch "des schönsten Landes, das er je erblickte" darf man Cristobal Colon (Christoph Kolumbus) nicht übel nehmen. Wer mehrere Monate auf modrigen Holzplanken über den Atlantik geschippert ist, ohne ordentliche Verpflegung, zusammengedrängt mit anderen Kollegen auf engstem Raum und den Skorbut im Nacken, ganz ehrlich, Sie hätten ähnlich reagiert – egal, welches Land sie gesehen hätten!


  • Der Ort La Melba liegt zentral im Humboldt Nationalpark. Hier hat die Parkverwaltung ein kleines Besucher- und Verwaltungszentrum eingerichtet. Mir und meinen Kollegen diente es als Übernachtungsort während meiner Prospektionsreisen durch den Park. Der Ort, der hauptsächlich von den im Park beschäftigten Arbeitern bewohnt wird, kann außer einem kleinen Kulturzentrum nichts großartiges aufweisen und trotzdem waren wir jedesmal bei unseren Besuchen berührt von der Herzlichkeit des Empfanges hier.

  • Der kleine Fischerort Gibara an der Nordküste der Provinz Holguin, wegen der weißgetünchten Fassaden seiner Häuser auch "La Villa Blanca" genannt, führte bislang ein beschauliches und ruhiges Dasein im Schatten der Baderegion rund um Guardalavaca. Nur wenige Touristen verirrten sich hierher, um den Charme dieses Ortes zu genießen, der Ende des 19. Jahrhunderts viele vor dem kubanischen Bürgerkrieg geflohene spanische Familien aus Holguin Zuflucht geboten hatte. Aber der Ort steht vor dem Umbruch, er soll zu einem neuen Touristenzentrum ausgebaut werden. So sieht es zumindest das kubanische Tourismusministerium vor, dass pünktlich zur FITUR im Mai 2017 den Ort zum neuen Tourismusziel Kubas ausrief.

  • Früh am Morgen, kurz nach dem Hellwerden geht es heute los; wir haben uns zum Ziel gesetzt La Melba im Zentrum des Humboldt-Nationalparks zu erreichen – immerhin knapp 40 Kilometer! Später sollen die Wandergruppen dann die Tour in zwei Etappen absolvieren mit einer Zwischenübernachtung im Zelt.


  • Zurzeit versammeln sich wieder - wie alle 4 Jahre - die Fußballbegeisterten in aller Welt vor dem TV, um den Spielen der Fußball-WM in Russland beizuwohnen. Auch in Kuba werden sämtliche 64 Spiele entweder live oder zeitversetzt in ganzer Länge übertragen, auch, wenn das eigene Team schon seit langer, langer Zeit nicht mehr dort vertreten ist!

  • Jeder, der schon auf Kuba Urlaub gemacht hat und nicht nur in einem All-Inclusive-Resort am Strand gelegen hat, ist ihnen sicher schon irgendwo begegnet und hat mit Sicherheit zumindest ein Erinnerungsfoto von ihnen mit nach Hause genommen: Schulkinder in farbigen Schuluniformen, allein oder in der Gruppe. In Kuba herrscht Schulpflicht, wie fast überall, aber im Unterschied zu anderen Ländern der Region und in ganz Lateinamerika wird sie hier auch strikt durchgesetzt.

  • Immer dann, wenn du glaubst schon alles zu kennen oder gesehen zu haben, wenn du denkst, es gibt nichts mehr was dich überraschen kann, genau dann kommt oft der Moment, an dem dich die (kubanische) Schöpfung Demut lehrt und dir zeigt wie winzig und unwissend du bist im Universum, hier speziell im Kubanischen! Hauptdarsteller dieser Begebenheit auf Kuba sind zwei Deutsche, die beide schon seit vielen Jahren ihr Glück auf der Insel gefunden zu haben scheinen. Der eine bin ich, der andere ist...Klaus!

Unser Blogger in Havanna

Christoph Blaha ist 1966 geboren und war vor seiner Zeit im Tourismus Archäologe und für Ausgrabungen der Universität München in Mesopotamien (Türkei, Irak, Syrien) tätig. Seit 1990 arbeitet er im Tourismus und spezialisierte sich 1998 bei einer privaten Münchner Reisebürokette auf das Reiseland Kuba. Kurze Zeit später erschien er in der Publikation des Reiseführers "Reise-Know-How Kuba" im Infoteil als Informationsbüro für Kubareisende. Ab 2002 war er für uns bei avenTOURa für Kuba zuständig, bevor es ihn 2010 nach Havanna zog. Hier war er bis 2017 in der Geschäftsleitung und Produktabteilung einer führenden schweizer Reiseagentur beschäftigt. Seit dem Führjahr 2018 teilt er nun seine profunden Landeskenntnissen und Erlebnisse, erworben auf unzähligen Reisen auf der Karibikinsel, mit unseren Lesern auf dem avenTOURa-Reiseblog in der Hoffnung auch Sie eines Tages auf dieser faszinierenden Insel begrüßen zu dürfen!

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