Reisebericht: Eindrücke von einer Rundreise durch Costa Rica
von avenTOURa-Reiseteilnehmer Gudrun & Wolf B.
Wir hatten die Mietwagenrundreise „Nationalparks und Ozeane“ von avenTOURa etwas modifiziert und erweitert. Von San Jose ausging es zunächst mit Bus und Boot zum Nationalpark Tortuguero. Anschließend übernahmen wir den Mietwagen und erkundeten den Regenwald am Rio San Carlos, das Gebiet um den Vulkan Arenal, den Nationalpark Rincon de la Vieja, die Nebelwaldregion Monteverde und schließlich die Halbinsel Nicoya…
Wir hatten die Mietwagenrundreise „Nationalparks und Ozeane“ von avenTOURa etwas modifiziert und erweitert. Von San Jose ausging es zunächst mit Bus und Boot zum Nationalpark Tortuguero. Anschließend übernahmen wir den Mietwagen und erkundeten den Regenwald am Rio San Carlos, das Gebiet um den Vulkan Arenal, den Nationalpark Rincon de la Vieja, die Nebelwaldregion Monteverde und schließlich die Halbinsel Nicoya.
Alles war bestens organisiert, alle Unterkünfte haben uns sehr gut gefallen. Es waren immer Anlagen im Bungalowstil, eingebettet in gepflegte Parks und mit ausgezeichneter Gastronomie. Schon unmittelbar neben der Unterkunft konnte man auf Fotopirsch gehen. So hatte es sich in der Mawamba Lodge Tortuguero ein Faultier unmittelbar neben unserer Veranda in einem Busch gemütlich gemacht. Es war also kein Problem, Portraitaufnahmen von dem Tier zu machen, was natürlich ein großer Glücksfall war.

Besonders hat uns die Laguna del Lagarto Lodge gefallen. Am frühen Morgen konnte man von der Veranda des Restaurants Papageien, Tukane und andere Vögel beobachten. Obwohl die Anfahrt auf kilometerlanger Schotterpiste sehr anstrengend war, ist es für Naturliebhaber und vor allem für Hobby-Ornithologen ein lohnenswertes Ziel.
In der Monteverde-Nebelwaldregion gehörte eine Wanderung über die Selvatura-Hängebrücken zum Programm, was einen interessanten Einblick in die Wipfelregion der Bäume gewährte.
Auf der Halbinsel Nicoya hatten wir unser Quartier im Hotel Vistas Las Islas gebucht. Auf einem Hügel angelegt hatte man vom Pool einen schönen Blick auf die Meeresbucht. Vom Hotel aus ist in wenigen Kilometern das private Reservat Playa Curu zu erreichen. Hier konnten wir wieder verschiedene Tiere, wie Kapuzineraffen, Nasenbären, Hirsche, Agutis und verschiedene Vögel beobachten.

In den 18 Tagen, die wir in Costa Rica verbrachten, haben wir viele schöne Naturerlebnisse gehabt. Nicht immer waren die Ziele gut zu erreichen. Mit dem Allradfahrzeug mussten wir oft viele Kilometer auf schlaglochübersäten Schotterpisten bewältigen. Das bedeutet aber andererseits auch, dass sich die Zahl der Touristen überall in Grenzen gehalten hat. Das ist offenbar eine Strategie der Regierung, um Massentourismus zu vermeiden. Costa Rica ist auch kein billiges Reiseland. Gaststättenpreise und Preise in den Supermärkten schienen uns durchschnittlich höher als in Deutschland.
Unser Fazit: Costa Rica ist ein wunderbares Reiseziel für Naturliebhaber, die bereit sind, einige Unannehmlichkeiten hinsichtlich des Transportes zu akzeptieren.
